Webhosting - Worauf Sie unbedingt achten sollten...Webhoster gibts wie Sand am Meer...Doch worauf sollten Sie bei der Wahl ihres Hosters achten, und wo könnte Sie dieser Betrügen? Dieser Artikel gibt einen kleinen Einblick, worauf sie bei der Wahl ihres Hosters achten müssen.

Um eine Website im World Wide Web veröffentlichen zu können benötigen Sie einen Webserver bzw. etwas Speicherplatz auf einem Webserver. Hierbei empfiehlt es sich, sofort auf Webhoster zu setzten, bei denen Sie ein Entgeld für die Leistungen aufbringen müssen. In dem Wirrwarr der vielen Firmen, fällt es oft schwer, sich ein genaues Bild zum Preis-Leistungs-Verhältnis zu machen.
Unter den Firmen gibt es jedoch viele "Schwarze Schafe" und als Neuling fällt man leicht auf diese rein...

Um sich vor einem möglichen Reinfall zu schützen, gilt es sich erst einmal Gedanken zu machen was überhaupt benötigt wird, und man sollte den Anbieter auf seine Seriosität "testen".

Speicherplatz

Zuerst einmal sollten Sie einschätzen was Sie überhaupt benötigen, um so schon einmal die möglichen Anbieter einzugrenzen. Beispiel: Speicherplatz: Hier stellt sich die Frage wie groß Ihre Website einmal werden sollte. Ist nur eine kleine Website mit wenigen Unterseiten geplant, so reichen wenige Megabytes vollkommen aus (2 - 5 MB reichen aus). Ist jedoch eine große Website, z.B. ein Onlineshop geplant, so sollten Sie auf jeden Fall großzügiger beim Bemessen des Webspaces sein. Man sollte die bisher vorhandene Datenmenge der Site auf dem eigenen Rechner erfassen, und daraus die Entschlüsse ziehen.
Sollte der Webspace dann doch einmal zu gering sein, dann sollte der Hoster die Möglichkeit bieten, das Angebot aufzustocken. Webspace ist allgemein gesehen, nicht das teure am Webhosting, deshalb kann es dabei auch ein wenig mehr sein.

Datentransfer

Die schwierigste Frage für Webmaster ist oftmals, wie groß der Traffic, oder die Datenübertragung sein soll.
Im Prinzip könnte man sagen, dass für eine durchschnittliche Website 2GB pro Monat reichen, sollten Sie jedoch viele Besucher auf Ihrer Website erwarten, so wäre es sinnvoll die Datenmenge großzügiger einzuplanen.
Es wird angenommen, das ein Besucher um die 50 KB Traffic verursacht. Bei 2GB Traffic sind das immerhin schon 40000 Besucher in einem Monat. Bei diesem Durchschnittswert wird einen normale Website angenommen, weitaus mehr Traffic benötigen Websites, die (Datenreiche) Downloads zur Verfügung stellen.
Des weiteren sollten Sie sich auch hier wieder erkundigen, wie teuer zusätzlicher Traffic ist, um diesen dann wieder mit den anderen Anbietern vergleichen zu können.
Die Preise für zusätzlichen Traffic scheinen oft groß, doch wenn man das Traffic-Limit von 2 GB überschreitet, dann hat man bereits so viele Besucher, welche das Geld wieder reinbringen.

Unterstützungen

Ein weiterer Punkt wäre, dass Sie sich überlegen sollten welche Unterstützungen Sie wirklich benötigen, um so Kosten einzusparen. Was bringt es Ihnen beispielsweise, wenn Sie die Möglichkeit einer Datenbank haben, diese jedoch nicht verwenden?
Die meisten Provider unterstützen bereits jetzt PHP und Perl, diese beiden Möglichkeiten sollten auf jeden Fall vorhanden sein, da PHP bereits jetzt die fast Verbreiteste Programmiersprache ist, mit der man auf einfache weiße dynamische Webseiten aufbauen kann. Zudem ist eine Unterstützung von SSI (Server Side Includes) oft ebenfalls sehr Sinnvoll.

AGB und Service

Einen guten Anbieter können Sie auch an dessen Vorgehensweise und an dessen Service erkennen. Die AGBs und die genauen Details des Angebotes sollten auf der Website des Webhosters immer gut zugänglich, übersichtlich und vollständig sein (daran erkennen Sie meist schon, ob der Anbieter etwas zu "verbergen" hat). In den AGBs (Allgemeinen Geschäfts Bedingungen)werden oft Klauseln versteckt von denen in der Angebotsanpreisung nicht die Rede war. Auch sollten Sie die genauen Details des Angebotes genauestens unter die Lupe nehmen. Hier können ebenfalls etwaige Preisaufschläge, Kautionen drohen. Ein sehr häufiger Trick ist beispielsweise, dass die im Angebot enthaltene Domain nicht auf den Besitzer, sondern auf den Webhoster registriert wird, was dann bei einem möglichem Providerwechsel zu Problemen führen könnte. Auch sollten die Vertragslaufzeiten nicht mehr als ein Jahr, und die Kündigungsfristen nicht mehr als ca.30 Tage betragen.
Auch beim Support gibt es zwischen den Webhostern gravierende Unterschiede.
Zuersteinmal sollten sich auf jeden Fall auf der Website des Anbieters spezielle Hilfeseiten befinden. Diese sollten beispielsweise häufig gestellte Fragen (FAQ) und eine Anleitung enthalten. Desweiteren sollte ein e-mail Support vorhanden sein. Bei dieser Art der Hilfestellung sollten Sie auf jeden Fall eine schnelle (innerhalb von 24h), eine freundliche und vor allem eine kompetente Antwort erwarten können (Tipp: Schicken Sie dem Hoster einfach einmal eine e-mail und wägen dann die Antwort ab.)
Da nicht jedes Problem per e-mail oder Onlinehilfe zu lösen ist, ist eine Telefon-Hotline ein sehr wichtiger Gesichtspunkt bei der Qualität des Supports. Sollte der Anbieter keine solche Hotline anbieten, oder nur eine als sog. 0190 Nummer mit verbunden Extrakosten bereitstellen, so ist von diesem Hoster abzuraten. Diese telefonische Hilfe sollte auf jeden Fall wieder kompetent und höflich mit den Kunden umgehen, nur so ist sicher, dass dem Hoster die Kunden wirklich wichtig sind. Außerdem sollte sie rund um die Uhr erreichbar sein. Auch hier sollten Sie den Support vor Vertragsabschluss einfach einmal anrufen um ihn zu testen und auf jeden Fall etwaige Bewertungen, Kommentare im Internet nachlesen, nur so können Sie sicher gehen, dass Sie auch den richtigen Anbieter wählen.

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