Grundlagen des Email-Marketings Email-Marketing einige der wenigen Werbeformen die zur Zeit wirklich boomt. Als Benutzer bekommt man lediglich ein volles Email Postfach, doch was steckt eigentlich hinter den Emails, was erhoffen sich die Werbetreibenden?

Das Emailmarketing ist zwar Umstritten, aber eine sich anscheinend lohnende Angelegenheit, da immer mehr Firmen auf diese Marketingform zuückgreifen. Doch was ist das besondere am Email-Marketing?
Eigentlich ist das ganze nur ein logischer Schluss. Eine Werbekampagne z.B. über Postsendungen bedarf einer langen Vorbereitungszeit, die Regel ist um die 4-5 Wochen. Diese Sendungen müssen gedruckt und verschickt werden, wodurch hohe Umkosten entstehen. Anders so beim Email-Marketing. Eine Kampagne kann schnell, innerhalb von wenigen Tagen gestartet werden, und somit auch direkt auf die Werbemaßnamen eines etwaigen Konkurrenten reagiert werden. D.h. Email Marketing ist viel flexibler, schneller und kostengünstiger als Print-Marketing. So kann auch direket die Zielgruppe über einen Verteiler angesprochen werden, es gibt keine Verluste aufgrund von Benutzern, die mit dem Thema gar nichts am Hut haben.

Es wird angenommen, das diejenigen, die diese Werbeemails erhalten, mit diesem einverstanden sind. Die Werbeemails sind eigentlich getarnt, da sie auf einfachen Newsletterdatenbanken basieren. Ein Besucher abonniert diesen Newsletter, um über Produktneuigkeiten, Firmen-, und Pressenachrichten informiert zu werden. Eben das sind dann die eigentlichen Werbeemails, jedoch kann auf diese Art nur die kleine Zielgruppe derjenigen angesprochen werden, die mit der jeweiligen Firma schon etwas zu tun haben.
Deshalb gibt es noch die Variante eines großen Verteilersystems, bei welchen die Firmen ein Kontingent an Empfängern einkaufen. Dabei melden sich wie gewöhnlich Benutzer über ein einfaches Formular bei einem solchen Verteilersystem an, um über Neuigkeiten aus den verschiedensten Bereichen informiert zu werden. Diese Neuigkeiten werden dann von den Werbetreibenden gestellt.
Das Konzept ist logisch, und auch fast schon genial, der Werbetreibende erreicht genau die Zielgruppe, und so wird diese Werbeform sehr effektiv. Es gibt einige Zahlen, die besagen, das zwischen 40 - 75% der Empfänger eine solche Werbeemail öffnen. Diese Rate wird ausschlaggebend von der Überschrift, bzw. das Subject der Email beeinflusst. Von diesen 40 - 75% klicken dann zwischen 5 - 20% auf einen Link. Das ist im Vergleich zu einem Werbebanner mit einer Klickrate von 3% eine sehr hohe Click-Through-Rate.
Insgesamt 2-5% dieser Interessenten werden schlussendlich auch zum Käufer des angepriesenen Produktes.

Ein solcher Wert lässt sich sonst nur mit sehr aufwendigen Werbeaktionen im Internet erreichen, die auch hier den Kostenrahmen sprengen.
Email-Marketing hat bereits jetzt einen hohen Stellenwert, sollte jedoch jetzt nicht als Marketing-Form Nummer eins gehalten werden. Zwar können Unternehmen so viele Potentielle Kunden gewinnen, doch wie das Werbebanner gezeigt hat, kann auch diese Werbeform schnell zu einer Totgeburt werden, wenn die Benutzer regelrecht durch Emails zugeschüttet werden.
Auf das wird bereits jetzt geachtet, so wird von den meisten Verteilersystemen eine maximale Emailanzahl pro Empfänger in einem bestimmten Zeitraum festgelegt, um diese Marketingform vor den Kinderkrankheiten zu bewahren.

Doch auch das Email-Marketing hat so einige Fallstricke. Eine Werbemail, muss schon in ihrem Subject als etwas besonderes gekennzeichnet sein, der Empfänger muss für das Lesen der Email animiert werden, und wenn er die Email dann ließt, dann muss er den Inhalt zum einen Verstehen, und zum anderen muss er sich im Text orientieren können.
Eine Strukturierung mit mehreren Absätzen ist deshalb sehr wichtig. Da ein Leser meist nur die ersten 10-15 Zeilen richtig durchliest, müssen diese schon den größten Informationsgehalt haben, und sie müssen den Leser fesseln.
Es ist in dieser Hinsicht viel Sorgfalt angebracht, für eine wirklich erfolgreiche Kampagne sollte der Rat einer professionellen Agentur in Anspruch genommen werden.

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