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	<title>Onlinemagazin: devmag.net &#187; Barrierefreies Webdesign</title>
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	<description>Regelmäßig neue Artikel rund um das Homepage Bauen mit HTML, CSS, AJAX, PHP und XML.</description>
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		<title>Das große Missverständnis: &#8220;Nur-Text&#8221;-Seiten im Web</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thiemo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Projektpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.devmag.net/?p=172</guid>
		<description><![CDATA[Weiterf&#252;hrende Links:text-transform


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="float: right;margin: 4px;"><div class="adslot-468" >
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</script></div></p> <p><img src="http://www.devmag.net/wp-content/uploads/illu_barrierefreies_webdesign_nur_text.gif" width="60" height="60" class="illu" align="left" alt="Das gro&szlig;e Missverst&auml;ndnis: &quot;Nur-Text&quot;-Seiten im Web" />
Es hat erste Priorität in den Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI): Seiten, die nicht für alle zugänglich sind, müssen einen Link zu einer zugänglichen Seite enthalten. Diese oft als "Textversion" bezeichnete Alternative enthält meist Text ohne Layout, kostet viel Pflegeaufwand und wird vermeintlich nur von wenigen Besuchern der Website benutzt. Insbesondere mit Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes am 1. Mai 2002 erhält das Thema "Nur-Text" neuen Aufwind in Webdesigner-Kreisen. In diesem Artikel erfahren Sie nicht nur, dass eine Alternativseite keineswegs nur Text enthalten muss, sondern er zeigt auf, welche großen Potenziale durch die Verwendung von Cascading Style Sheets in der "Nur-Text"-Version verborgen sind.<span id="more-172"></span> <p>Im Jahre 1999 hat die<a href="http://www.w3.org/WAI/" target="_blank">
              Web Accessibility Initiative</a> (WAI) - das Gremium des World Wide
              Web Contortiums (w3C), das sich mit der Zug&auml;nglichkeit in allen
              Standards f&uuml;r das Internet befasst - umfangreiche<b> Richtlinien
              f&uuml;r die Gestaltung von Web-Seiten </b>ver&ouml;ffentlicht.
              Diese Richtlinien (&quot;Web Content Accessibility Guidelines 1.0&quot;)
              wurden nun als Grundlage f&uuml;r den am 1. Mai 2002 in Kraft getretenen
              &sect; 11 des<a href="http://www.behindertenbeauftragter.de/" target="_blank">
              Behindertengleichstellungsgesetzs</a>, der das Recht behinderter
              Menschen auf den <b>uneingeschr&auml;nkten Zugang zu elektronischen
              Informationsangeboten</b> festlegt, verwendet. Im Gegensatz zu ihrer
              urspr&uuml;nglichen Absicht, eine reineTextseite als Alternative
              f&uuml;r nicht-zug&auml;ngliche Webseiten zu empfehlen, hat die
              Bundesregierung nun eingesehen, dass &quot;Nur-Text&quot;-Alternativen
              nur im absoluten Ausnahmef&auml;llen anzubieten sind.</p>
            <p>In der Begr&uuml;ndung zur Rechtsverordbung zum &sect; 11 BGG steht:</p>
            <p>&quot;...&quot;<i><br>
              Beachten Sie dabei die ge&auml;nderte Nummerierung: die WAI-Richtline
              11.4 wird in der Anlage 1 der Rechtsverordnung zu &sect; 11 BGG
              als 11.3 aufgef&uuml;hrt; auch die Priorit&auml;ten 1, 2 und 3 der
              WAI wurden in der Rechtsverordnung anders bezeichnet, indem WAI-Priorit&auml;ten
              1 und 2 zu Priorit&auml;t I zusammengefasst und WAI-Priorit&auml;t
              3 in Priorit&auml;t II umbenannt wurde.</i></p>
            <p>Viele Webdesigner waren lange der Ansicht, dass eine einfache Textversion
              mit den wichtigsten Inhalten einer Site gen&uuml;ge, um die<b> WAI-Richtline
              11.4</b> nachzukommen. Das Problem dabei ist, dass solche Seiten
              oft <b>nicht aktualisiert</b> wurden, wenn die Inhalte des &quot;Originals&quot;
              aktualisiert wurden. Die Seiten - abgesehen vom Layout - verfallen
              auch bez&uuml;glich des Inhalts in die &quot;zweite Reihe&quot;.</p>
            <h4>Die &quot;Nur-Text&quot;-Seite </h4>
            <p>Dabei heisst es in der WAI-Richtlinie 11.4 keinesfalls, dass nur
              Text auf einer &quot;Nur-Text&quot;-Seite erscheinen soll, sondern
              vielmehr, dass wenn eine Seite nach besten Bem&uuml;hen nicht barrierefrei
              zu gestalten ist, sie dann ein Link zu einer alternativen Seite
              angeboten werden muss, die</p>
            <p>&middot; die Standards des <a href="http://www.w3.org/" target="_blank">W3C</a>
              einh&auml;lt,<br>
              &middot; zug&auml;nglich f&uuml;r Behinderte (mehr Infos: <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de" target="_blank">http://www.barrierefreies-webdesign.de</a>)
              ist,<br>
              &middot; den <b>gleichen informativen und funktionalen Wert</b>
              wie das &quot;Original&quot; hat und<br>
              &middot; im selben Umfang aktualisiert wird wie das &quot;Original&quot;</p>
            <p>Eine &quot;Nur-Text&quot;-Seite darf also durchaus Grafiken enthalten,
              wenn die <b>Alternativtexte</b> nicht nur f&uuml;r jede Grafik angegeben
              werden, sondern auch den Sinn und Zweck, gegebenenfalls auch den
              Inhalt (Buttons, Diagramme, usw.) enthalten. Eine zug&auml;ngliche
              Seite bedeutet auch, dass sie beispielsweise mit <b>korrektem Strukturierungselementen</b>
              aufgebaut wird (z.B. &Uuml;berschriften), <b>kontrastreiche Farben</b>
              in der Gestaltung vewendet oder mit Style-Sheets und Ebenen statt
              Tabellen gelayoutet wird.</p>
            <h4>Die parallele Site</h4>
            <p>Die Erstellung von &quot;Nur-Text&quot;-Seiten, gerade wenn Sie
              sich die Aktualit&auml;t ber&uuml;cksichtigen, klingt nach <b>viel
              Arbeit</b>. Ist es im Prinzip auch, wenn Ihre parallelen Seiten
              nicht mit einem <b>Content-Management-System</b> automatisch generiert
              werden. Eine Website wird zu zwei parallelen Websites! Es muss daher
              genau &uuml;berlegt werden, ob die Site nicht auf das eine oder
              andere (nicht barrierefreie) Gestaltungselement verzichten kann.<br>
              <br>
              Wenn Sie hingegen mit einem Content-Management-System arbeiten,
              dann ist Ihnen viel Arbeit erspart. Sie k&ouml;nnen zu jeder Seite
              eine Text-basierte Version parallel ausgeben und die beiden Seiten
              gegenseitig verlinken, vom &quot;Original&quot; zur &quot;Nur-Text&quot;-Version
              und umgekehrt. Aber wieso? Wieso nicht gleich das &quot;Original&quot;
              barrierefrei gestalten? Gerade in einem Content-Management-System
              k&ouml;nnen viele Aspekte des barrierefreien Webdesign gleich in
              den <b>Templates</b> f&uuml;r das &quot;Original&quot; ber&uuml;cksichtigt
              werden. Auch grafisch anspruchsvolle Seiten mit vielen vermeintlichen
              Barrieren, wie z.B. <b>Grafiken, Framesets oder Tabellen-Layouts</b>,
              k&ouml;nnen mit einem Content-Management-System relativ schnell
              entsprechend den Standards des W3C barrierefrei umgestaltet werden.</p>
            <h4>Inhalt einer &quot;Nur-Text&quot;-Seite</h4>
            <p>Wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Webseiten barrierefrei zu gestalten,
              dann sollten Sie bei der Erstellung von &quot;Nur-Text&quot;-Seiten
              darauf achten, dass alle Inhalte (Informationen) <b>gleicherma&szlig;en
              aktualisiert</b> und alle <b>Navigationsmechanismen</b> (Funktionen)
              wie im &quot;Original&quot; ber&uuml;cksichtigt werden. Auf ein
              anspruchsvolles Design d&uuml;rfen Sie zun&auml;chst verzichten.
              <br>
              <br>
              Es geht bei der &quot;Nur-Text&quot;-Version darum, dass Informationen
              f&uuml;r <b>jeden Besucher</b> verf&uuml;gbar sind, dass die Infornationen
              klar strukturiert sind und <b>kurze Ladezeiten </b>gew&auml;hrleistet
              werden. Wenn Sie diesen Gedanken dann zu Ende f&uuml;hren wird klar:
              Wer eine &quot;Nur-Text&quot;-Seite anbietet, wird entweder Seiten
              mit un&uuml;berschaubaren Inhalten anbieten und/oder Navigationsmechanismen
              programmiert haben, die schwer zu &uuml;berblicken sind oder hohe
              Anforderungen an den Browser stellen, und/oder mit viel &quot;Ballast&quot;
              wie z.B. zahlreiche Grafiken oder Tabellen-Layouts nur langsam im
              Aufbau sind. Das sind letzten Endes alles Fragen der Usability (mehr
              Informationen unter <a href="http://useit.com" target="_blank">http://useit.com</a>),
              die gegen das Interesse eines jeden Webmasters stehen d&uuml;rften.
              <br>
              <br>
              Die L&ouml;sung ist die <b>Trennung von Inhalt (HTML) und Layout
              (Style-Sheets)</b>. Wenn eine Seite nur Informationen enth&auml;lt,
              und alle Formatierungen und Layoutangaben in einer externen Style-Sheet-Datei
              enthalten sind, dann wird die Seite nicht nur um das 3-6 fache schneller,
              sondern die Informationen werden in allen Browsern dargestellt.
              Browser, die keine Style-Sheets unterst&uuml;tzen, zeigen dann nur
              den Inhalt ohne Layout und Formatierung an.</p>
            <h4>&quot;Nur-Text&quot; als Entwicklungsplattform</h4>
            <p>Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen Sie in eine &quot;Nur-Text&quot;-Version
              Ihrer Site gestalterisch mit weiteren Elementen ausbauen, wie z.B.
              Grafiken, wenn diese barrierefrei gestaltet werden. Wichtig ist
              dabei, dass die &quot;Nur-Text&quot;-Version<b> im gleichen Ma&szlig;e
              gepflegt wird</b> wie das unzug&auml;ngliche &quot;Original&quot;.
              <br>
              <br>
              Eine Website ist oft nicht ohne Weiteres barrierefrei zu gestalten.
              Bestimmte Angelegenheiten, z.B. <b>fehlende Alternativtexte f&uuml;r
              Grafiken</b>, konnen schnell im Quelltext der HTML-Seiten eingegeben
              werden. Aber grunds&auml;tzliche Ver&auml;nderungen des Layouts,
              z.B. von einem antiquierten Tabellen-Layout auf eine moderne CSS-Technik,
              erfordert eine gewisse Zeit f&uuml;r die Implementierung, da die
              Seiten wahrscheinlich alle neu aufgebaut werden m&uuml;ssen.<br>
              <br>
              Beispielsweise sind auch statisch erstellte Seiten, die dynamische
              Gestaltungselemente mit wichtigen Inhalten oder Funktionen enthalten,
              oft nicht ohne Weiteres zug&auml;nglich zu umzugestalten. Es gibt
              auf vielen Webseiten Navigationsmechanismen, die mit <b>JavaScript
              Mauspositions-abh&auml;ngige fly-out-Men&uuml;s</b> erzeugen. Wer
              Browser ohne JavaScript-Unterst&uuml;tzung einsetzt, JavaScript-Unterst&uuml;tzung
              aus Sicherheitsgr&uuml;nden deaktiviert hat oder - z.B. bei Mobilit&auml;tsbehinderten
              oder Blinden - eine Maus nicht benutzt, kann diesen Navigationsmechanismus
              gar nicht verwenden und die Seite ist n&uuml;tzlos. Hier w&auml;re
              die Gelegenheit, in der &quot;Nur-Text&quot;-Version einen <b>alternativen
              Navigationsmechanismus </b>beispielsweise auf der Basis von Cascading
              Style Sheets (CSS) zu entwickeln. So k&ouml;nnen nach und nach die
              gestalterischen Elemente in einer zug&auml;nglichen Art und Weise
              in die &quot;Nur-Text&quot;-Version einfliessen, bis Sie soweit
              sind, das &quot;Original&quot; mit der &quot;Nur-Text&quot;-Version
              komplett zu ersetzten.</p>
            <h4>Eine Sprachregelung</h4>
            <p>Es gibt keine Sprachregelung f&uuml;r die &quot;Nur-Text&quot;-Version
              einer Website. Die g&auml;ngigste Bezeichnung ist &quot;Textversion&quot;.
              Mit dem Hintergrund, dass &quot;Nur-Text&quot;-Seiten oft angeboten
              wurden, um blinden und sehbehinderten Surfern den Zugang zu erleichtern,
              m&ouml;chten manche Webdesigner einen Text wie &quot;f&uuml;r blinde
              optimierte Version&quot; oder &Auml;hnliches als Bezeichnung verwenden.</p>
            <p>Es gibt eine <a href="http://www.focus.de/F/2002/23/Internet/usability/usability.htm" target="_blank">Untersuchung</a>
              eines amerikanischen Buchhandels, in der f&uuml;r einen Tag der
              virtuelle Einkaufswagen &quot;shopping cart&quot; in &quot;shopping
              bag&quot; (Einkaufsbeutel) umbenannt wurde. Das erstaunliche Ergebnis
              dieser vermeintlich kleinen &Auml;nderung war ein <b>Umsatzr&uuml;ckgang
              von 80%</b>. Das zeigt wie wichtig <b>Sprachregelungen</b> sind,
              damit Ihre Besucher die Informationen hinter dem Link auch finden.
              F&uuml;r die &quot;Nur-Text&quot;-Version einer Site ist es z.B.
              unsinnig, die Seite als &quot;Lesehilfe&quot; zu bezeichnen - das
              erfahren nur wenige Neugierige, aber nicht die Schnellsurfer oder
              Nutzer <a href="http://www.behinderung.org/comtehil.htm" target="_blank">Text-orientierter
              Zug&auml;nge </a>, denen dieser Link eher helfen soll. </p>
            <p>Im Prinzip m&uuml;sste die Seite &quot;Textversion&quot; hei&szlig;en,
              denn eine CSS-basierte Webseite enth&auml;lt idealerweise nur Informationen
              und keine Formatierungs- und Layoutangaben, aber angesichts der
              vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten mit CSS wird es fr&uuml;her
              oder sp&auml;ter zu Konfusionen kommen. &quot;Textversion&quot;
              sollte man allerdings als Bezeichnung verwenden, wenn es sich bei
              der Alternativseite um eine abgespeckte Version des &quot;Originals&quot;
              handelt.</p>
            <p>Wer sich mit barrierefreiem Webdesign auseinandersetzt und sich
              schrittweise dem Ziel einer barrierefreien und optisch ansprechenden
              Site n&auml;hert, wird nicht um CSS und den vielf&auml;ltigen Layoutm&ouml;glichkeiten<br>
              (weitere Infos: <a href="http://www.css-design.de/" target="_blank">http://www.css-design.de/</a>)
              herum kommen. Angefangen mit der ersten Alternativversion, etwa
              einer echten Textversion, bis zum erstrebten Ersetzen des &quot;Originals&quot;
              durch die &quot;Nur-Text&quot;-Version, wird die Seite stets barrierefrei
              bleiben. Deshalb kann anstatt &quot;Textversion&quot; die Bezeichnung
              &quot;<b>barrierefreie Version</b>&quot; die Art und Absicht der
              &quot;Nur-Text&quot;-Seite besser zum Ausdruck bringen. Falls Sie
              Bedenken haben, dass Ihre Kunden auch mit diesem Begriff wenig anfangen
              k&ouml;nnen, erg&auml;nzen den Link mit einem title-Attribut, z.B.
              <b>title=&quot;Textversion f&uuml;r den Text-orientierten Zugang&quot;</b>.</p>
            <h4>Logische Verkn&uuml;pfungen</h4>
            <p>Die WAI resp. W3C schl&auml;gt vor, dass Sie mit dem <b>LINK-Element</b>
              arbeiten, um die Richtlinien 11.4 (sowie 6.5) einzuhalten. Das LINK-Element
              mit seinen <b>rel-</b> und <b>rev-Attributen</b> wird aber bislang
              kaum gebraucht und wurde von Standard-Browsern wie Microsoft Internet
              Explorer und Netscape Navigator lange nur f&uuml;r die Einbindung
              von Style-Sheets unterst&uuml;tzt. Richtig eingesetzt kann dieses
              Element aber f&uuml;r <b>Suchmaschinen</b>, <b>Content-Management-Systeme
              </b>und weitere <b>Indexierungssoftware </b>sehr n&uuml;tzlich sein,
              um Websites im Aufbau und wechselseitiger Abh&auml;ngigkeit darzustellen,
              z.B. in einer <b>Site-Map</b>. So k&ouml;nnen Sie mit <b>rel=&quot;prev&quot;</b>
              die thematisch oder chronologisch vorherige Seite, mit <b>rel=&quot;next&quot;</b>
              die nachfolgende Seite, mit <b>rel=&quot;chapter&quot;</b> oder
              <b>rel=&quot;section&quot;</b> Beziehungen zu &uuml;bergeordneten
              Seiten angeben und somit logische Zusammenh&auml;nge erstellen,
              die theoretisch von Browsern in der Symbolleiste abgebildet werden
              (in der Praxis werden diese Verkn&uuml;pfungen aber leider nur in
              den seltensten F&auml;llen angezeigt). <br>
              <br>
              Mit <b>rel=&quot;alternate&quot;</b> k&ouml;nnen Sie auch eine Beziehung
              zu einer oder mehreren <b>alternativen Dateien</b> anbieten, die
              den Zug&auml;nglichkeitsrichtlinien entsprechen. Mit dem <b>media-Attribut</b>
              k&ouml;nnen Sie sogar erg&auml;nzend bestimmen, f&uuml;r welche
              <b>Ausgabeger&auml;te</b> eine bestimmte alternativen Seiten am
              besten geeignet sind, wobei auch hierf&uuml;r die Unterst&uuml;tzung
              in Standard-Browsern fehlt. Das W3C hat im HTML4.01-Standard folgende
              Werte f&uuml;r das media-Attribut festgelegt:<br>
              <br>
              <b>screen</b> <br>
              Bildschirm<br>
              <b>Tty <br>
              </b>Bildschirme mit festgelegter Textgr&ouml;&szlig;e (Displays)<br>
              <b>TV</b><br>
              Fernseh-Bildschirm<br>
              <b>projection</b> <br>
              Projektor<br>
              <b>handheld</b> <br>
              Handheld-Ger&auml;te<br>
              <b>Print </b><br>
              Druckvorschau<br>
              <b>braille</b> <br>
              Taktile (und somit linearisierte) Ausgabe (Braille-Zeile)<br>
              <b>Aural</b> <br>
              akustische Wiedergabe (Sprachausgabe)<br>
              <br>
              Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie eine media-Anweisung an den
              Browser Ihres Besuchers angeben:<br>
              <br>
              <code>&lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &quot;-//W3C//DTD HTML 4.01//EN&quot;
              &quot;http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd&quot;&gt;<br>
              &lt;HTML lang=&quot;de&quot;&gt;<br>
              &lt;HEAD&gt;<br>
              ...<br>
              &lt;TITLE&gt;Virtuelle Welten&lt;/TITLE&gt;<br>
              &lt;LINK rel=&quot;alternate&quot; href=&quot;index_nurtext.htm&quot;
              title=&quot;Nur-Text-Version&quot; media=&quot;aural, braille, tty&quot;&gt;<br>
              ...<br>
              &lt;/HEAD&gt;<br>
              &lt;BODY&gt; ... &lt;/BODY&gt;<br>
              &lt;/HTML&gt;<br>
              <br>
              </code>Nat&uuml;rlich haben Sie damit nur die Einbindung einer alternativen
              Seite erzielt, die in nur wenigen Browsern bereits funktioniert!
              Das ist umso mehr ein Grund, das &quot;Original&quot; von vorneherein
              barrierefrei zu gestalten!<br>
              <br>
              <b>Weitere Informationen</b><br>
              In Deutschland gibt es noch wenige Websites, die sich mit dem Thema
              &quot;barrierefreies Webdesign&quot; intensiv befassen. Neben der
              Homepage des Autors, <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de" target="_blank">http://www.barrierefreies-webdesign.de</a>
              (Informationen zum Buch &quot;Barrierefreies Webdesign&quot;) gibt
              es seit Anfang 2002 das vom Bundesarbeitsministerium gef&ouml;rderte
              Projekt <a href="http://www.dvbs-online.de/bik/">Barrierefreies
              Informieren und Kommunizieren</a> (BIK), das mit seinem Team von
              sechs Beratern Auskunft zum Thema erteilt. Sie k&ouml;nnen dort
              eine ausf&uuml;hrliche Beratung erhalten und Ihre Seiten auf Barrierefreiheit
              testen lassen.            </p></p>


<p>Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/html-tricks/260-text-transform.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: text-transform'>text-transform</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.devmag.net/projektpflege/172-das-grosse-missverstandnis-nur-text-seiten-im-web.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web ohne Barrieren &#8211; Die Web Accessibility Initiative</title>
		<link>http://www.devmag.net/projektpflege/169-web-ohne-barrieren-die-web-accessibility-initiative.html?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=web-ohne-barrieren-die-web-accessibility-initiative</link>
		<comments>http://www.devmag.net/projektpflege/169-web-ohne-barrieren-die-web-accessibility-initiative.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thiemo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Projektpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.devmag.net/?p=169</guid>
		<description><![CDATA[No related posts.


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.devmag.net/wp-content/uploads/illu_barrierefreies_webdesign_web_accessibility_initiative.gif" width="60" height="60" class="illu" align="right" alt="Web ohne Barrieren - Die Web Accessibility Initiative " />              Die Web Accessibility Initiative (WAI) ist ein Organ des obersten
              WWW-Gremiums, des World Wide Web Konsortiums (W3C), und legt die
              Kriterien f&uuml;r Barrierefreiheit im Internet fest. Grunds&auml;tzliche
              Muss-Anforderungen sind hier definiert.<span id="more-169"></span>            <p>
            <h3>Visuell-bedingte Barrieren</h3>
            <p><b>Rot/gr&uuml;n und Kontrast</b><br>
              Die am h&auml;ufigsten vorkommende Barriere im WWW liegt in der
              farblichen Gestaltung von Grafiken und Buttons. Eine sehr h&auml;ufige
              Sehschw&auml;che ist beispielsweise eine Rot/Gr&uuml;n-Schw&auml;che.
              Menschen mit einer solchen Einschr&auml;nkung haben Schwierigkeiten,
              zwischen bestimmten Farbt&ouml;nen zu differenzieren. Sie sollten
              Rot und Gr&uuml;n nicht als kritische Erkennungsmerkmale einsetzen
              und Ihre Seiten bei der Gestaltung immer von einem Farbblinden &uuml;berpr&uuml;fen
              lassen.</p>
            <p>Ebenfalls aus Sicht von Sehbehinderten ist anzuf&uuml;hren, dass
              wichtige Grafiken auf einer Webseite, die z.B. f&uuml;r die<b> Navigation</b>
              auf der Seite ben&ouml;tigt werden, unbedingt <b>kontrastreich</b>
              und mit einer <b>angemessenen Gr&ouml;&szlig;e </b>der darin enthaltenen
              W&ouml;rter dargestellt werden m&uuml;ssen, wenn sie lesbar sein
              sollen.</p>
            <p><b>Alternativtexte bei Grafiken</b><br>
              Die Nutzer von Screen Readern haben prinzipiell keine M&ouml;glichkeit,
              ein Bild oder eine Grafik zu betrachten. Der einzige Weg, etwas
              &uuml;ber den Inhalt der Grafik zu erfahren, ist der sogenannte
              Alternativtext, der jeder Grafik im HTML-Quellcode beigef&uuml;gt
              werden kann. Ein Screen Reader, der beim &Uuml;bersetzen einer WWW-Seite
              auf eine Grafik trifft, gibt lediglich die Angabe &quot;Grafik&quot;
              und den Alternativtext aus. Fehlen Alternativtexte, kann es passieren,
              dass der Screen Reader eine Seite vorliest wie: &quot;Grafik Grafik
              Grafik ...&quot;. Aus diesem Grund haben die Alternativtexte f&uuml;r
              Screen-Reader-Nutzer eine sehr wichtige Bedeutung.</p>
            <p>Insbesondere die Grafiken, die als <b>Link</b> eingesetzt werden,
              bed&uuml;rfen aus Sicht der Screen Reader-Anwender eine pr&auml;zise
              Textbelegung bzgl. Ziel des Links. Ein &quot;Bitte hier klicken&quot;
              in mehrfacher Ausf&uuml;hrung, wobei die Grafiken stets ein f&uuml;r
              Sehende leicht erkennbares Symbol anzeigen, ist nicht besonders
              hilfreich. Vielmehr m&uuml;ssen Alternativtexte f&uuml;r Grafiken
              den Sinn der Grafik wiederspiegeln. Wenn ein Bild als Navigationslink
              eingesetzt wird, sollte der Text dazu eben auf die dahinter stehende
              Information schlie&szlig;en lassen.</p>
            <p>Der Alternativtext muss nicht unbedingt eine ausf&uuml;hrliche
              Beschreibung sein. Bei Buttons reicht der Text auf dem Button. Bei
              anderen Symbolen ist die Bedeutung meist in ein bis drei Worten
              ebenfalls hinreichend erkl&auml;rt. Gelegentlich kann es jedoch
              notwendig sein, eine l&auml;ngere Erl&auml;uterung beizuf&uuml;gen,
              etwa bei Fotos oder Karikaturen. Hier eignet sich besser als der
              Alternativtext der D-Link (D = Description, zu deutsch &quot;Beschreibung&quot;).
              Unmittelbar nach der Grafik kann ein Link mit dem Text &quot;D&quot;
              zu einer gesonderten Seite f&uuml;hren, die die Grafik ausf&uuml;hrlich
              erl&auml;utert.</p>
            <p>Bei <b>Image-Maps</b> handelt es sich um besondere Grafiken, meist
              mit Men&uuml;s, Listen oder andere Bereiche zum Anklicken mit der
              Maus. Die einzelnen Auswahlbereiche von Image Maps k&ouml;nnen Screen
              Reader ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den Titel des Bereichs erfassen.
              Da die Maps meist zur Navigation auf &Uuml;bersichtsseiten eingesetzt
              werden und daher eines der wichtigsten Navigationselemente darstellen,
              sind die einzelnen Titel besonders sorgf&auml;ltig auszuw&auml;hlen.
              F&uuml;r &auml;ltere Screen Reader sind Image-Maps un&uuml;berwindbare
              Barrieren. Eine parallele &quot;Nur-Text&quot;-Seite ist nach den
              WAI-Richtlinien dringend zu empfehlen.</p>
            <p>
            <h3>Layout</h3>
            <p>Das Verwenden von <b>Tabellen zu Layoutzwecken</b> birgt f&uuml;r
              den Screen-Reader-Nutzer T&uuml;cken, von denen der Webgestalter
              nicht einmal etwas ahnt. Bedenken Sie, dass Blinde immer nur eine
              einzige Tabellenzelle erfassen k&ouml;nnen. Eine sinnvolle und systematische
              Anordnung der Zelleninhalte erleichtert das Lesen erheblich. </p>
            <p>F&uuml;r Sehbehinderte kann das Problem auftauchen, dass eine Tabelle
              breiter angelegt ist als die individuelle <b>Bildschirmaufl&ouml;sung</b>.
              Wenn die Breite der Tabelle ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Zellen
              statt der gesamten Tabelle definiert wird, kann diese Irritation
              vermieden werden.</p>
            <p>Tabellen jeder Art, ob sie eine tabellarische Darstellung enthalten
              oder f&uuml;r ein Layout von Text eingesetzt werden, k&ouml;nnen
              dann am besten gelesen werden, wenn die Zellen Zeile f&uuml;r Zeile
              von links nach rechts gelesen werden k&ouml;nnen und immer noch
              einen Sinn ergeben.<br>
              Es leuchtet den meisten ein, dass rote Schrift auf gr&uuml;nem Hintergrund
              schwieriger zu erkennen ist als gelb auf blau oder schwarz auf wei&szlig;.
              Bei der Gestaltung von Buttons und sonstigen Symbolen ist dies besonders
              wichtig, denn diese sind im Browser nicht manipulierbar. Hingegen
              besteht die M&ouml;glichkeit, bei Flie&szlig;text Farbvorgaben zu
              ignorieren. Aber auch wenn man im Browser Farben ignorieren lassen
              kann, sind viele Sehbehinderte nicht darauf angewiesen. Jedoch tauchen
              gelegentlich Seiten auf, die nur einen geringen Kontrast zwischen
              Text und Hintergrund aufweisen. Bei der Textgestaltung ist auch
              auf die Farbgebung zu achten.</p>
            <p>Oft werden sogenannte &quot;Dummies&quot; (<b>transparente Grafiken</b>)
              zum Einr&uuml;cken oder Schaffen von Abst&auml;nden zwischen Textteilen
              eingesetzt. Da sie unsichtbar sind und sein sollen, werden sie <b>ohne
              Alternativtext</b> belegt. F&uuml;r Blinde sind solche Grafiken
              ohne Textangabe immer ein R&auml;tsel, da sie nie wissen, ob sich
              ein informatives Bild dahinter verbirgt. Die Dummies unterbrechen
              auch den Lesefluss, da sie von den Screen Readern erfasst und ausgewertet
              werden. Wenn nicht auf die Dummies verzichtet werden kann, dann
              sollten die Grafiken sinnvolle Namen wie &quot;layout.gif&quot;
              und &quot;transparent.gif&quot; statt &quot;lg2.gif&quot; erhalten,
              damit zumindest &uuml;ber die Zweitinformation des Dateinamens Klarheit
              geschaffen wird.</p>
            <p>Was dem &quot;normalen&quot; User zur Orientierung auf einer Seite
              oft hilft, sind <b>&Uuml;berschriften</b>. In der Praxis ist es
              leider oft so, dass die &Uuml;berschriften zun&auml;chst als Absatz
              definiert werden und der Text danach &uuml;ber Zeichengr&ouml;&szlig;e
              und/oder fett/kursiv hervorgehoben wird. Dabei verf&uuml;gt HTML
              &uuml;ber &Uuml;berschriften-Befehle, die dem Seiten&uuml;berblick
              bei langen Seiten dienen. Die Nutzung solcher <b>&Uuml;berschriften
              (H1, H2, ... H6)</b> hilft dem Screen-Reader-Nutzer, schneller einen
              &Uuml;berblick auf der Seite zu bekommen.</p>
            <p>&Auml;hnlich wie bei Tabellen k&ouml;nnen Screen Reader bei WWW-Seiten
              mit Frame-Sets immer nur einen der Frames gleichzeitig betrachten.
              Eine gro&szlig;e Anzahl Frames macht Webseiten daher f&uuml;r Blinde
              und Sehbehinderte un&uuml;berschaubar. Damit blinde und sehbehinderte
              Internetnutzer schnell Zugang zu einem Frame-Set finden, ist es
              wichtig, dass Frames mit sinnvollen Namen versehen werden wie z.
              B. &quot;Navigation&quot;, &quot;Inhalt&quot; und &quot;Men&uuml;&quot;.
              Ideal eignet sich der korrekte Einsatz des <b>&lt;NOFRAMES&gt;-Tags</b>.</p>
            <p><b>Relative Werte statt absolute Angaben</b><br>
              F&uuml;r Sehbehinderte sind manche Seiten nicht zu lesen, weil die
              Schrift nicht nur zu klein, sondern auch unver&auml;nderbar ist.
              Dies ist immer dann der Fall, wenn Schriftgr&ouml;&szlig;en etwa
              wie 10pt (pt = Punkt) vorgegeben werden. Das W3c hat sowohl mit
              HTML als auch mit Cascading Style Sheets (CSS) M&ouml;glichkeiten
              geschaffen, Angaben zu machen, die <b>relativ zu den benutzereigenen
              Einstellungen </b>definiert sind. Auf diese Weise k&ouml;nnen die
              pers&ouml;nlichen Pr&auml;ferenzen bei der Bestimmung der Schriftgr&ouml;&szlig;e
              immer ber&uuml;cksichtigt werden. In HTML gibt es die Skala 1, ...
              7, die &uuml;ber den &lt;FONT&gt;-Tag definiert werden kann (wird
              aber demn&auml;chst nicht mehr im HTML-Standard enthalten sein).
              In CSS gibt es gleich mehrere M&ouml;glichkeiten, allen voran aber
              die Gr&ouml;&szlig;e &quot;em&quot;, die der benutzereigenen Schriftgr&ouml;&szlig;e
              entspricht.</p>
            <p>Zur sehbehindertengerechten Gestaltung von WWW-Seiten geh&ouml;rt
              weiter das Verwenden von relativen Gr&ouml;&szlig;enangaben f&uuml;r
              Tabellen und Frames. Die relativen Angaben im Layout dienen der
              Ber&uuml;cksichtigung verschiedener Bildschirmaufl&ouml;sungen (s.a.
              &quot;Layout&quot;).</p>
            <p> </p>
            <p>
            <h3>Motorisch bedingte Barrieren</h3>
            <p><b>Gro&szlig;z&uuml;gige Fl&auml;chen f&uuml;r den Mausklick</b><br>
              Ein Mensch mit motorischen Einschr&auml;nkungen hat <b>weniger Kontrolle</b>
              &uuml;ber seine Bewegungen und somit auch &uuml;ber die Bewegung
              der Maus. Je nach Einschr&auml;nkung kann das eine eher schleppende
              oder eher ruckartige Bewegung der Maus bedeuten - als ob Sie die
              Maus mit Boxerhandschuhen oder mit Ihren F&uuml;&szlig;en bewegen
              w&uuml;rden. Es ist daher von gro&szlig;er Bedeutung, dass wichtige
              Navigationselemente im selben Bereich des Bildschirms positioniert
              werden und dass gleichzeitig der anklickbare Bereich bei Links eine
              <b>angemessene Gr&ouml;&szlig;e</b> hat. <br>
              Kleine Fl&auml;chen sind tendenziell f&uuml;r alle l&auml;stig.</p>
            <p><b>Tastaturbedienung</b><br>
              &Auml;hnlich wie bei den Screen-Reader-Anwendern ist die Tastatur
              f&uuml;r motorisch gest&ouml;rte Bewegungen der Maus wichtiger f&uuml;r
              den Benutzer als eine Maus. Alle Funktionen m&uuml;ssen daher auch
              per Tastatur ausgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Beispielsweise
              sollten<b> Image-Maps</b>, sofern sie eingesetzt werden, immer so
              angeboten werden, dass sie vom Browser interpretiert werden k&ouml;nnen
              und nicht als Server-seitige Funktion in der Seite eingebaut sein,
              um die Bedienung mit der Tastatur zu erlauben. Die M&ouml;glichkeiten,
              die Tastatur als <b>Maus-&quot;Ersatz&quot;</b> zu ber&uuml;cksichtigen,
              sind unl&auml;ngst auch in Java und ActiveX implementiert.</p>
            <p><b>Formulare</b><br>
              Ein &quot;Spezialfall&quot; der Tastatursteuerung ist der Umgang
              mit Formularen. Formulare werden manchmal auch f&uuml;r die Navigation
              eingesetzt, indem eine Liste von Themen o.&auml;. angegeben werden,
              z.B. per <b>Auswahlliste</b>, <b>Drop-Down-Men&uuml;</b> oder <b>Radio-Button</b>.
              Bei eingeschr&auml;nkten motorischen Bewegungsm&ouml;glichkeiten
              sind Radio-Buttons f&uuml;r Navigationsfunktionen eine erhebliche
              Barriere.</p>
            <p>F&uuml;r motorisch Behinderte sollten bei Eingabefeldern m&ouml;glichst
              alle <b>Voreinstellungen</b> bereits eingetragen sein. Einen <b>Mehrfachtastendruck</b>
              wie f&uuml;r das @ k&ouml;nnen viele kaum schaffen. F&uuml;r sie
              ist es gut, wenn das @ bereits im E-Mail-Feld steht, oder noch besser
              bereits zwischen zwei Feldern steht (&lt;TEXTAREA&gt; @ &lt;/TEXTAREA&gt;).<br>
              F&uuml;r Sehbehinderte trifft das Gegenteil zu, weil sie unter Umst&auml;nden
              gar nicht merken, dass da schon was eingetragen ist oder sich die
              Adresse auf zwei Felder verteilt. Sie schicken dann z.B. eine ung&uuml;ltige
              Email-Adresse ab. Das W3C empfiehlt deshalb, in Formularen jeweils
              eine Check Box vorzusehen, so dass ein Benutzer entscheiden kann,
              ob das Formular bereits ausgef&uuml;llt sein soll oder nicht.</p>
            <p>Erg&auml;nzend sei noch aus Sicht der Screen-Reader-Anwender gesagt:
              Die Beschriftung von Eingabefeldern muss in deren unmittelbarer
              N&auml;he erfolgen, damit es nicht zu Fehleingaben kommen kann.</p>
            <p> </p>
            <p>
            <h3>Auditiv bedingte Barrieren</h3>
            <p>Welche Multimediaeffekte Sie in Ihrer Homepage einbauen, Sie werden
              stets f&uuml;r einen bestimmten Personenkreis eine Barriere aufstellen.
              Es gilt beispielsweise, f&uuml;r jedes akustische Signal eine entsprechende
              optische Darstellung anzubieten. </p>
            <p><b>Sound- und Video-Clips dokumentieren</b><br>
              Wenn Sie Interviews, akustische Informationen und andere gesprochene
              Audiodateien auf ihren Seiten verwenden, sollten Sie dem Besucher
              Ihrer Website auch eine <b>Textalternative</b> anbieten. Bei der
              Verwendung von Video-Clips sollten entsprechende <b>Untertitel</b>
              verf&uuml;gbar gemacht werden.</p>
            <p>Eine rein akustische Seite ist mir pers&ouml;nlich nicht bekannt,
              aber die Sprache ist dem Menschen sicherlich ein intuitiveres Kommunikationsmittel
              als die Tastatur und der Bildschirm. Sicherlich wird in der Zukunft
              die Akustik im Web zunehmen. Es sollte daher immer darauf geachtet
              werden,<b> alternative Ausgabem&ouml;glichkeiten</b> anzubieten.</p>
            <p> </p>
            <p><b>Sprachlich bedingte Barrieren</b><br>
              Wie bei der auditiv bedingten Barriere besteht auch hier noch kaum
              eine sinnvolle Anwendung im Netz, wo die Spracheingabe als Barriere
              gelten k&ouml;nnte.<br>
              <b>Spracheingabe</b> ist sicherlich auf dem Vormarsch, aber es wird
              noch Jahre dauern bevor interaktive Spracheingabe und -ausgabe zu
              einem Mittel der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine auf
              breiter Basis eingef&uuml;hrt werden kann. <br>
              Das WWW als multimediales Kommunikationsmittel wird aber zwangsl&auml;ufig
              die Sprache als Medium einsetzen, denn das ist unsere eigene nat&uuml;rliche
              Form der Kommunikation. F&uuml;r bestimmte Anwendungen ist durchaus
              vorstellbar, dass die Sprache dem Text vorgezogen wird, aber beides
              muss m&ouml;glich sein.</p>
            <p> </p>
            <p><b>Kognitiv bedingte Barrieren</b><br>
              In den WAI-Richtlinien sind im wesentlichen nur solche Kriterien
              verankert, die physische Behinderungen betreffen. Barrieren, die
              durch <b>geistige F&auml;higkeiten</b> bedingt sind, m&uuml;ssen
              jedoch ebenso ber&uuml;cksichtigt werden, da sie durchaus - wenn
              auch in subtilerer Weise - jeden betreffen k&ouml;nnen. Eine komplexe
              Struktur der Inhalte und uneinheitliche Navigationsf&uuml;hrung
              erschwert jedem den Zugang zu Internetangeboten!</p>
            <p><b>Verst&auml;ndlich wie eine Grundschul-Lekt&uuml;re</b><br>
              In den Anfangszeiten des Internet waren es begabte Programmierer
              und Gelehrte an Hochschulen, die das Medium &quot;Internet&quot;
              benutzten. Seit Anfang der 90er werden die Teilbereiche &quot;WWW&quot;
              und &quot;Email&quot; des Internets einem breiten Publikum immer
              zug&auml;nglicher. Es sind nicht mehr alleine die Hochintelligenten,
              die Analytiker und die Computer-Freaks, die das Web benutzen, sondern
              zunehmend auch &quot;<b>durchschnittliche</b>&quot; Personen und
              nat&uuml;rlich auch solche, die eine unterdurchschnittliche Intelligenz
              besitzen.</p>
            <p>Es ist wichtig, dass Informationen auf einer Website von m&ouml;glichst
              vielen verstanden werden. Versuchen Sie bei der inhaltlichen Gestaltung
              Ihrer Webseiten, m&ouml;glichst auf komplexe S&auml;tze und zu viele
              Fremdw&ouml;rter zu verzichten.</p>
            <p><b>Einfache Struktur / simple Navigation</b><br>
              Auch der Aufbau der Website, insbesondere der Navigation, sollte
              m&ouml;glichst einfach gehalten werden. Die Navigation mit Men&uuml;s
              ist eng verkn&uuml;pft mit einer visuellen Vorstellung des Aufbaus
              samt Inhalt der Sites. Bei fehlenden Visualisierungsf&auml;higkeiten
              kommt es also darauf an, ein bestimmtes &quot;Ger&uuml;st&quot;
              vor sich zu haben.</p>
            <p><b>Einfache, sinnvolle Namen f&uuml;r URLs</b><br>
              Eine andere kognitive St&ouml;rung liegt im Bereich des Ged&auml;chtnisses.
              Ist ein Surfer nicht in der Lage, ungew&ouml;hnliche Namen oder
              andere Texte f&uuml;r mehr als ein Paar Sekunden zu behalten, kann
              das Navigieren im Web schnell in eine Sackgasse f&uuml;hren.</p>
            <p>W&auml;hlen Sie Namen f&uuml;r Links, die einen Bezug zum Ziel
              haben. Vermeiden Sie solche Terme wie &quot;Hier klicken&quot;.
              Sonstige Texte auf Ihren Seiten, die nicht als Link o.&auml;. einfach
              angeklickt werden k&ouml;nnen, sollten ebenfalls eine bedeutungsvolle
              Bezeichnung bekommen.</p>
            <p>Wenn der Besucher Ihrer Webseite durch mehrere Seiten &quot;gelotst&quot;
              wird, geben Sie Hilfestellung bei jeder Entscheidung anstatt eine
              ausf&uuml;hrliche Anleitung zu Beginn.</p>
            <p><b>Rechtschreibpr&uuml;fung bei Eingabefeldern</b><br>
              Auch Menschen mit<b> Legasthenie </b>sollten Sie ber&uuml;cksichtigen.
              Nicht jeder beherrscht die deutsche Rechtschreibung - das gilt sowohl
              f&uuml;r Deutsche als auch f&uuml;r internationale Besucher. Sie
              sollten daher bei Eingabefeldern in Formularen Vorsorge tragen.</p>
            <p>Wenn Sie <b>Suchfunktionen</b> f&uuml;r Ihre Website eingebaut
              haben, &uuml;berlegen Sie sich, ob Sie die M&ouml;glichkeit haben,
              <b>phonetisch</b> vorzugehen. Auch eine automatische Rechtschreibpr&uuml;fung
              bei der Eingabe kann dem Benutzer helfen, schneller die Informationen
              zu finden, die er sucht. Beispielsweise k&ouml;nnte bei einem 0-Treffer-Ergebnis
              die Rechtschreibpr&uuml;fung auch automatisch eingreifen und Verbesserungen
              vorschlagen.<br>
              <br>
              Allgemein gibt es viele behinderte Menschen, die ausgegrentz werden.
              Mit diesem Wissen sollten auch Sie sich mehr mit dem Thema besch&auml;ftigen,
              um eine behindertengerechte Webseite zu erstellen.<br>              <br>
              Jan Eric Hellbusch hat zum Thema &quot;Barrierefreies Webdesign&quot;
              das Buch -<a href="http://www.knowware.de/barrierefrei.htm" target="_blank">Barrierefreies
              Webdesign </a> - im KnowWare-Verlag ver&ouml;ffentlicht. Weitere
              Informationen zum Thema finden Sie auf seiner Homepage<br>
              <br>
              <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/" target="_blank">http://www.barrierefreies-webdesign.de/</a>
            </p></p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barrierefreies Webdesign Testen</title>
		<link>http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=barrierefreies-webdesign-testen</link>
		<comments>http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thiemo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Projektpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.devmag.net/?p=170</guid>
		<description><![CDATA[Weiterf&#252;hrende Links:Über barrierefreies Webdesign? ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign


Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Über barrierefreies Webdesign?'>Über barrierefreies Webdesign?</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/173-todos-fur-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign'>ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.devmag.net/wp-content/uploads/illu_barrierefreies_webdesign_seiten_testen.gif" width="60" height="60" class="illu" align="left" alt="Barrierefreies Webdesign Testen " />              Eine komplett barrierefreie Website ist wohl kaum m&ouml;glich,
              dennoch sollten Sie ihre Seite einmal Testen, ob, und wie gut Sie
              f&uuml;r Behinderte zug&auml;nglich ist.<span id="more-170"></span>            <p>Eine absolut barrierefreie Website ist kaum erreichbar. Wichtig
              ist es, zun&auml;chst die Anlaufpunkte, d.h. die Seiten, die der
              Besucher als erste aufruft, und die h&auml;ufig gelesenen Seiten
              einer Homepage von Barrieren zu befreien. Eine bis in den letzten
              Winkel einer Website gehende &Uuml;berarbeitung kann sehr kostspielig
              werden.</p>
            <p>Da die Barrierefreiheit an deren Zielen bei der Gestaltung und
              Pflege von WWW-Seiten, wie etwa Aktualit&auml;t oder Funktionalit&auml;t,
              manchmal weichen muss, muss man pragmatisch herangehen.</p>
            <p>Um eine erste Einsch&auml;tzung der Barrierefreiheit zu bekommen,
              empfiehlt sich ein einfacher Test mit Ihrem Browser. In den Einstellungen
              von Standard-Browsern gibt es die M&ouml;glichkeit, die Anzeige
              von Grafiken auszuschalten. Wenn sich Ihre Webseiten auch bei ausgeschalteter
              Grafikfunktion des Browsers ohne Informationsverlust lesen lassen,
              k&ouml;nnen Webseiten auch von blinden und sehbehinderten Menschen
              genutzt werden.</p>
            <p>In jedem Fall sollten Grafiken auf Lesbarkeit durch Sehbehinderte
              kontrolliert werden. Die h&auml;ufigste Form von Sehschw&auml;che
              ist die Rot/Gr&uuml;n-Sehschw&auml;che, aber bei weitem nicht die
              einzige. Lassen Sie ihre Seiten auf Kontrast &uuml;berpr&uuml;fen,
              indem Sie sie von einem Sehbehinderten checken lassen oder indem
              Sie Ihre Seiten im Schwarz/Wei&szlig;-Modus ausdrucken.</p>
            <p>Ein weiterer wichtiger Test ist der &quot;<b>Farbinvertierungs</b>&quot;-Test.
              In den Optionen f&uuml;r die Bildschirmdarstellung im Browser kann
              man die Farbanzeige selbst einstellen. Wenn Sie als Extremfall die
              Farben auf Text = &quot;wei&szlig;&quot;, Hintergrund = &quot;schwarz&quot;
              und Links = &quot;gelb&quot; einstellen, und dabei die Option zur
              Unterdr&uuml;ckung der Farben der Webseite aktivieren, dann muss
              die Seite noch lesbar sein.</p>
            <p>Ob die Schriftgr&ouml;&szlig;en auf Ihren Seiten barrierefrei sind,
              k&ouml;nnen Sie sehr schnell selbst feststellen, wenn Sie in den
              g&auml;ngigsten Browsern die jeweilige Option zur Schriftvergr&ouml;&szlig;erung
              benutzen k&ouml;nnen. Wenn Sie eine gro&szlig;e Schriftart einstellen,
              k&ouml;nnen Sie sich fragen, in welchem Verh&auml;ltnis die Schriftgr&ouml;&szlig;e
              zu Texten in Grafiken stehen.</p>
            <p>Sie sollten auch &uuml;berpr&uuml;fen, ob alle <b>Formulare</b>
              und <b>Image-Maps</b> mit der Tastatur bedienbar sind.</p>
            <p>Im Internet finden Sie HTML-Checker, die die Zug&auml;nglichkeit
              Ihrer Seite &uuml;berpr&uuml;fen (z.B. <a href="http://www.cast.org/bobby/" target="_blank">http://www.cast.org/bobby/</a>).</p>
            <p>Im Idealfall laden Sie einige Screen Reader vom Internet herunter,
              die Sie bei sich installieren k&ouml;nnen.<br>
              <br>
              Es ist nicht eine Frage des Know-hows, Webseiten barrierefrei zu
              gestalten. Die Anforderungen f&uuml;r barrierefreies Webdesign sind
              kein geheimes oder komplexes Wissen. Jeder Webgestalter kennt die
              o.g. Anforderungen, nur ist die Notwendigkeit nicht unbedingt klargestellt.</p>
            <p>Die &Uuml;berlegung, dass es mit Screen Readern einen ganz anderen
              Zugang zur digitalen Welt gibt als mit dem Bildschirm, ist nur eine
              Horizonterweiterung. Letzten Endes kommt es immer wieder darauf
              an, dass bestimmten Elementen wie etwa Grafiken eine zweite, ebenso
              wichtige Darstellungsform mitgegeben wird, n&auml;mlich ein beschreibender
              Text.</p>
            <p>Viele der angesprochenen Punkte stellen eine Anforderung dar, die
              gleichbedeutend ist mit einem Verzicht auf die g&auml;ngige Praxis,
              wie etwa die Nutzung von Tabellen als Layouthilfe, Dummy-Grafiken
              oder Vorgaben von Schriftfarbe und -gr&ouml;&szlig;e.</p>
            <p>Die<b> &Uuml;berarbeitung </b>der wichtigen Seiten, d.h. die h&auml;ufig
              benutzen Seiten und die Seiten, die von Benutzern regelm&auml;&szlig;ig
              zu erst aufgerufen werden bzw. der Navigation dienen, m&uuml;ssen
              an erster Stelle bei der Behebung von Barrieren stehen: Die Regeln
              daf&uuml;r sind sehr einfach. Eine einmal wahrgenommene Barriere
              ist, f&uuml;r die Zukunft etwas, worauf Webgestalter dann verzichten
              k&ouml;nnen. </p>
            <p>Jan Eric Hellbusch hat zum Thema &quot;Barrierefreies Webdesign&quot;
              das Buch -<a href="http://www.knowware.de/barrierefrei.htm" target="_blank">Barrierefreies
              Webdesign </a> - im KnowWare-Verlag ver&ouml;ffentlicht. Weitere
              Informationen zum Thema finden Sie auf seiner Homepage<br>
              <br>
              <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/" target="_blank">http://www.barrierefreies-webdesign.de/</a><br>
            </p></p>


<p>Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Über barrierefreies Webdesign?'>Über barrierefreies Webdesign?</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/173-todos-fur-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign'>ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über barrierefreies Webdesign?</title>
		<link>http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=uber-barrierefreies-webdesign</link>
		<comments>http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thiemo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Projektpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.devmag.net/?p=171</guid>
		<description><![CDATA[Weiterf&#252;hrende Links:Barrierefreies Webdesign Testen ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign


Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Barrierefreies Webdesign Testen'>Barrierefreies Webdesign Testen</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/173-todos-fur-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign'>ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.devmag.net/wp-content/uploads/illu_barrierefreies_webdesign_allgemein.gif" width="60" height="60" class="illu" align="right" alt="&Uuml;ber barrierefreies Webdesign?" />              Das Internet ist wohl zu einem der wichtigsten Medium f&uuml;r Behinderte
              geworden. Doch wie auch in der Gesellschaft werden auch hier bereits
              Barrieren aufgebaut.<span id="more-171"></span>            <p>Mit dem World Wide Web (WWW) haben wir alle ein Medium erhalten,
              das ganz neue M&ouml;glichkeiten der Informationsbeschaffung erm&ouml;glicht.
              Es ist dabei selbstverst&auml;ndlich, dass wir alle diese M&ouml;glichkeit
              nutzen k&ouml;nnen, und es sollte genauso selbstverst&auml;ndlich
              sein, dass keiner dabei <b>diskriminiert</b> wird. <br>
              Bei der Gestaltung von Webseiten wird jedoch oft nicht ber&uuml;cksichtigt,
              dass viele Menschen die eine oder andere <b>Einschr&auml;nkung</b>
              haben und dass sie bei bestimmten Techniken der Programmierung von
              WWW-Seiten nicht weiter kommen k&ouml;nnen. Diese &quot;<b>Barrieren</b>&quot;
              k&ouml;nnen fehlende Texte zur Beschreibung von Grafiken sein, eine
              ungl&uuml;ckliche Auswahl der Farbkombinationen, u.v.m.</p>
            <p>Diese Barrieren behindern Menschen auf unterschiedliche Art. Die
              M&ouml;glichkeiten, sie zu beseitigen, sind alle<b> bereits vorhanden</b>
              und leicht umzusetzen. Solange die Gestalter von Webseiten die Anforderungen
              zur Barrierefreiheit nicht umsetzen, k&ouml;nnen deren Seiten als
              &quot;diskriminierend&quot; gegen Menschen mit Behinderung aufgefasst
              werden. Es ist an der Zeit, dass im WWW die Sensibilit&auml;t f&uuml;r
              barrierefreies Webdesign - d.h. <b>behindertengerechter Zugang zu
              WWW-Seiten</b> - steigt.</p>
            <p>Das Netz der Netze bietet viele M&ouml;glichkeiten zum selbst&auml;ndigerem
              Leben f&uuml;r Menschen beispielsweise mit einer starken Sehbehinderung.
              Ist das Lesen der Zeitung oder einer anderen Lekt&uuml;re nur noch
              mit h&ouml;chster Konzentration m&ouml;glich, kann sich dieser Mensch
              mit einem Computer, auf dem spezielle Software zum &quot;<b>Vorlesen</b>&quot;
              von Texten installiert ist, ausstatten, und Texte mit einem Scanner
              einlesen. Viel einfacher geht es aber, wenn er die Informationen
              im Internet lesen kann, da die Texte ohne Umwege vorgelesen werden
              kann.</p>
            <p>Dies geht aber nur, wenn der Weg zur Seite und die Seite selbst
              von seiner Software gelesen werden kann!</p>
            <p>Die Barriere der nicht-textorientierten Informationen und viele
              andere H&uuml;rden sollten bereits bei der Planung und Gestaltung
              von Websites ber&uuml;cksichtigt werden. Wenn die Seiten jedoch
              bereits erstellt wurden, dann ist es pragmatischer, folgende Schritte
              vorzunehmen:</p>
            <p><b>Wichtigste Seiten</b> (Anlaufpunkte / vielbesuchte Seiten) zuerst
              an die wichtigsten Anforderungen zur Barrierefreiheit anpassen,
              <b>Vorlagen</b> f&uuml;r neue Seiten so anpassen, dass sie alle
              Anforderungen zur Barrierefreiheit erf&uuml;llen; Barrierefreiheit
              in die Qualit&auml;tskontrolle einbinden, weitere wichtige, aber
              nachrangige Seiten an die wichtigen Kriterien anpassen, <br>
              wichtigste Seiten auch an nachrangige Kriterien der Barrierefreiheit
              anpassen. <br>
            </p>
            <p>
            <h3>Wo liegen die Barrieren?</h3>
            <p>Ohne Zweifel stehen <b>Sehbehinderte und Blinde</b> vor den gr&ouml;&szlig;ten
              Barrieren, wenn sie mit dem Computer arbeiten und damit auch ins
              Internet wollen. Dies liegt daran, dass sie sich spezieller Hilfsprogramme
              bedienen m&uuml;ssen, die die Bildschirmdarstellung vergr&ouml;&szlig;ern
              oder &auml;ndern (<b>Vergr&ouml;&szlig;erungs-Software</b> = Screen
              Magnifier) bzw. die Bildschirminhalte an Soundkarte oder Braille-Zeile
              ausgeben (Br&uuml;cken-Software = Screen Reader). Eine weitere Gruppe
              von Surfern, die vor Barrieren im Internet steht, sind diejenigen,
              die keine Maus benutzen k&ouml;nnen und stattdessen auf Tastatureingabe
              zur Bedienung der Maus angewiesen sind.</p>
            <p><b>Screen Reader und Textorientierung</b><br>
              Um &uuml;berhaupt mit dem Computer arbeiten zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen
              Blinde und ein Teil der Sehbehinderten eine zus&auml;tzliche Software,
              die die Signale an den Bildschirm abf&auml;ngt und neu interpretiert.
              Diese Spezialsoftware wird als &quot;Screen Reader&quot; bezeichnet.
              Weiterhin verwenden viele eine <b>Braille-Zeile</b>, eine erweiterte
              Tastatur, die unterhalb der &quot;normalen&quot; Tasten einen Ausgabebereich
              f&uuml;r Zeichen in Blindenschrift enth&auml;lt. Die &Uuml;bersetzung
              des Bildschirminhalts f&uuml;r blinde Computerbenutzer durch den
              Screen Reader erfolgt entweder in Blindenschrift &uuml;ber die Braille-Zeile
              oder in synthetischer Sprache, beispielsweise &uuml;ber eine Soundkarte.
              Die Eingabe in den Computer ist hingegen unproblematisch und geschieht
              &uuml;ber die Tastatur.</p>
            <p>Unter diesen Voraussetzungen k&ouml;nnen Blinde und Sehbehinderte
              im WWW surfen. Nat&uuml;rlich ist dies mit gewissen Einschr&auml;nkungen
              verbunden. Die Inhalte von Bildern und Grafiken bleiben nach wie
              vor &quot;verborgen&quot;.</p>
            <p>Ein bedeutsamer <b>Nachteil</b> von Screen Readern ist ihre statische
              Natur. Wenn der Bildschirminhalt einmal eingefangen ist, werden
              <b>dynamische Prozesse</b> nicht mehr erfasst, z.B. wenn eine Grafik
              oder ein anderes Element sich &auml;ndert und etwas zus&auml;tzliche
              Informationen anbietet, wenn die Maus dar&uuml;ber gehalten wird.
              Diese werden meist mit <b>JavaScript</b> oder anderen Skripten erzeugt.
              <br>
              Auf JavaScripts muss nicht verzichtet werden. Jedoch sollten Sie
              bei entscheidenden Stellen, die f&uuml;r die Interaktion wichtig
              sind, eine Alternativeingabe &uuml;ber einen Link vorsehen.</p>
            <p><b>Screen Magnifier und andere Darstellungsver&auml;nderungen</b><br>
              Ein Screen Magnifier stellt einen Teil der &quot;normalen&quot;
              Darstellung auf dem Bildschirm vergr&ouml;&szlig;ert dar. Das bedeutet,
              dass der Benutzer immer nur einen kleinen Teil des Bildschirms wahrnehmen
              kann. Ist er auf eine 4fache Vergr&ouml;&szlig;erung angewiesen,
              so sieht er nur 1/16 des Bildschirms zu einem bestimmten Zeitpunkt.</p>
            <p>Auch andere <b>Anpassungen der Darstellung</b>, z.B. die Farben,
              k&ouml;nnen durch Ver&auml;nderungen in der Systemsteuerung von
              Microsoft Windows f&uuml;r Sehbehinderte eine gro&szlig;e Hilfe
              sein. Diese haben auch Wirkung in einzelnen Programmen, auch in
              Internet-Programmen. Dies f&uuml;hrt in manchen F&auml;llen zu Problemen,
              wenn Webgestalter einen Teil ihrer Farben selbst definieren, und
              einen anderer Teil dem Betriebssystem &uuml;berlassen.</p>
            <p><b>Tastatureingabe</b><br>
              Oft wird nichtsahnend vorausgesetzt, dass jeder eine Maus benutzt.
              Stellen Sie sich aber vor, Sie m&uuml;ssten Ihren Computer entweder
              mit Boxerhandschuhen oder mit Ihren F&uuml;&szlig;en bedienen. Da
              w&uuml;rde sicherlich eine normale Maus keine besondere Hilfe sein.
              Spezielle Tastaturvorrichtungen sind da die Alternative, die jedoch
              vor einer Barriere steht, wenn Funktionen ausschlie&szlig;lich mit
              der Maus bedienbar sind.</p>
            <p>Jemand, der nicht sehen kann, kann ebenfalls keine Maus bedienen.
              Die Screen Reader-Hersteller haben L&ouml;sungsans&auml;tze hierf&uuml;r
              gefunden, aber es sind eben Ans&auml;tze, die die Nutzung von Mausfunktionen
              &uuml;ber Tastatur begrenzt erm&ouml;glichen.</p>
            <p><b>Weitere Barrieren</b><br>
              Neben diesen technisch-orientierten Barrieren, die oft durch die
              Einhaltung von &quot;Spezifikationen&quot; oder Normen behoben werden
              k&ouml;nnen, gibt es viele Barrieren, die sehr <b>individuell</b>
              ausgepr&auml;gt sind.</p>
            <p>Viele Sehbehinderte stehen auch dann vor Barrieren im Internet,
              wenn sie keinen Screen Reader oder Magnifier einsetzen m&uuml;ssen.
              Da dieser Personenkreis aufgrund der Vielf&auml;ltigkeit der Einschr&auml;nkungen
              meist sehr individuelle Anforderungen an die Anzeige auf dem Bildschirm
              hat, ist es hier wesentlich schwieriger, optimale Anforderungen
              zu formulieren. Einige grunds&auml;tzliche Schwierigkeiten treten
              jedoch relativ h&auml;ufig auf.</p>
            <p>Hinsichtlich einer ganzen Reihe anderer Behinderungen bestehen
              weitere Barrieren im Internet. <br>
              <br>
              Jan Eric Hellbusch hat zum Thema &quot;Barrierefreies Webdesign&quot;
              das Buch -<a href="http://www.knowware.de/barrierefrei.htm" target="_blank">Barrierefreies
              Webdesign </a> - im KnowWare-Verlag ver&ouml;ffentlicht. Weitere
              Informationen zum Thema finden Sie auf seiner Homepage<br>
              <br>
              <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/" target="_blank">http://www.barrierefreies-webdesign.de/</a></p></p>


<p>Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Barrierefreies Webdesign Testen'>Barrierefreies Webdesign Testen</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/173-todos-fur-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign'>ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ToDo&#8217;s für barrierefreies Webdesign</title>
		<link>http://www.devmag.net/projektpflege/173-todos-fur-barrierefreies-webdesign.html?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=todos-fur-barrierefreies-webdesign</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thiemo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Projektpflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.devmag.net/?p=173</guid>
		<description><![CDATA[Weiterf&#252;hrende Links:Barrierefreies Webdesign Testen Über barrierefreies Webdesign?


Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Barrierefreies Webdesign Testen'>Barrierefreies Webdesign Testen</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Über barrierefreies Webdesign?'>Über barrierefreies Webdesign?</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.devmag.net/wp-content/uploads/illu_behindertengerechtes_www_1.gif" width="60" height="60" class="illu" align="right" alt="ToDo's f&uuml;r barrierefreies Webdesign" />              Ansprechendes Design, und behindertengerechtes Design sind nicht
              vereinbar. Das ist die Meinung der meisten Webdesigner. Doch in
              dieser Hinsicht irren die meisten. Schon das halten an einige kleine
              Grunds&auml;tze macht ihre Webseite barrierefrei.<span id="more-173"></span>            <p><b>1. Kompatibilit&auml;t</b></p>
            <p>Nicht jeder ihrer Besucher hat den neuesten InternetExplorer, und
              schon gar nicht jeder surft mit diesem. Nur weil Sie auf ihrem Rechner
              die anscheinend beste Konfiguration haben, muss ein Besucher nicht
              die gleiche haben. Das kann zur Folge haben, das ihre Seite wirklich
              entstellt dasteht.</p>
            <p><b>2. Konformheit</b></p>
            <p>Sie sagen sich, das Sie HTML k&ouml;nnen? Weit gefehlt. Fast auf
              jeder Website lassen sich HTML Fehler entdecken. Sp&uuml;ren Sie
              diese Fehler auf, und vermeiden Sie diese. Ein HTML Dokument, welches
              nicht dem Standard konform ist, macht den meisten Ausleseprogrammen
              f&uuml;r Sehbehinderte Probleme.</p>
            <p><b>3. Inhalt &amp; Design</b></p>
            <p>Der Inhalt ihrer Seite sollte konsequent vom Design getrennt sein.
              Ein Sehbehinderter sollte die M&ouml;glichkeit haben, eine Seite
              auch in Druckansicht zu sehen, in der die unwichtigen Bilder ausgeblendet
              werden. Allgemein sollten Sie ihren Besuchern die M&ouml;glichkeit
              geben, ihre Seite ohne Werbebanner und andere Grafiken auszudrucken.<br>
              Die Verwendung von CSS ist sehr zu empfehlen, da z.B. viele unn&ouml;tige
              &lt;font&gt; Tags eingespart werden k&ouml;nnten.</p>
            <p><b>4. Gro&szlig; und Klein</b></p>
            <p>Anstatt von festen Angaben der Schriftgr&ouml;&szlig;e sollten
              Sie auf Prozentwerte oder em Ma&szlig;e zur&uuml;ckgreifen. Ist
              die Schriftgr&ouml;&szlig;e auf 100% gesetzt, entspricht dies dem
              Standard, welcher der Besucher eingestellt hat. Ist die Schriftgr&ouml;&szlig;e
              dagegen explizit in Pixel angegeben, hat der Schriftgrad meist keinen
              Einfluss auf die tats&auml;chliche Gr&ouml;&szlig;e.</p>
            <p><b>5. Logische Textauszeichnungen</b></p>
            <p>Verwenden Sie logische Textauszeichnungen f&uuml;r den Inhalt.
              Ein Text der mit dem Element &lt;code&gt; ausgezeichnet ist, besagt,
              das das ganze irgendein Quellcode z.B. f&uuml;r eine Programmiersprache
              ist. Der Besucher muss sich folglich nicht mehr wundern, was dort
              pl&ouml;tzlich f&uuml;r ein Text auftaucht. Zudem sollten Sie auf
              den &lt;font&gt; Tag komplett verzichten, und nur mit normalen &Uuml;berschriften
              (von &lt;h1&gt; - &lt;h6&gt;) verwenden. Der Besucher kann so eine
              feste Struktur in dem Inhalt anhand der &Uuml;ber-, und Unter&uuml;berschriften
              entdecken. Diese &Uuml;berschriften k&ouml;nnen Sie ja wiederum
              &uuml;ber CSS an ihr Design anpassen.</p>
            <p><b>6. Bilder und Multimedia</b></p>
            <p>Dem Webdesigner st&ouml;rt es wohl kaum, wenn eine Grafik mal kein
              alt-Attribut hat. Doch von einem solchen alternativen Text sind
              viele Sehbehinderte abh&auml;ngig. Was soll er sich denn als Bild
              vorstellen?! Ein alternativer Text gibt hier Abhilfe. Mit dem HTML
              4 Standard k&ouml;nnen Sie zudem neben dem alt-Attribut das Attribut
              longdesc verwenden. Mit ihm k&ouml;nnen Sie eine l&auml;ngere Beschreibung
              festlegen. Der Alternative Text, und die Beschreibung sollten eindeutig
              sein. </p>
            <p>Basiert ihre Website auf Flash, sollten Sie immer noch eine HTML
              Version anbieten. Viele Behinderte Surfer haben zum einen gar kein
              Flash-Plugin, zum anderen k&ouml;nnen Ausleseprogramme mit Flash
              gar nichts anfangen.</p>
            <p><b>7. Ein Schema</b></p>
            <p>Ihre Seite sollte ein festes Schema haben. Zu einem Men&uuml; sollen
              nicht auf einmal 10 neue Punkte auftauchen. Dies verwirrt den Besucher
              um so mehr. Die Navigationselemente, und auch die Links sollten
              mit title-Attributen ausgestattet sein. Diese entsprechen in etwa
              den alt-Attributen bei Bildern. Die Linktexte sollten eindeutig
              sein. Ein Link wie &quot;mehr Infos gibt es hier&quot;, wobei &quot;hier&quot;
              der Link ist, ist wohl kaum informativ.</p>
            <p><b>8. Farbwahl</b></p>
            <p>Die Behindertengerechte Farbwahl ist wohl eines der schwierigsten
              Aspekte Es ist hierbei wichtig, das Sie immer genug Kontraste setzten,
              wie Schwarz auf Wei&szlig; usw. Zudem sollten Sie beachten das 10%
              der m&auml;nnlichen Bev&ouml;lkerung eine Rot-Gr&uuml;n Schw&auml;che
              haben. Diese Kombinationen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.
 </p></p>


<p>Weiterf&uuml;hrende Links:<ol><li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/170-barrierefreies-webdesign-testen.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Barrierefreies Webdesign Testen'>Barrierefreies Webdesign Testen</a></li>
<li><a href='http://www.devmag.net/projektpflege/171-uber-barrierefreies-webdesign.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Über barrierefreies Webdesign?'>Über barrierefreies Webdesign?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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