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Archiv - Infoletter 12 - 02

Stand vom 06.05.2002
Interview zum Thema: eMail Marketing, Systemzeit ausgeben, Weiterleitung mit .htaccess

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Datum 29.04.2002
Jahrgang 1
Ausgabe 12
Abmelden siehe Informationen
Website http://www.devmag.net
Archiv http://www.devmag.net/archiv/index.htm


>> Die Themen

1. Interview zum Thema: eMail Marketing
2. Neue Artikel im devmag
3. Shortnews
4. Systemzeit ausgeben
5. Weiterleitung mit .htaccess
6. Informationen
7. Impressum

Liebe LeserInnen,

die schrecklichen Ereignisse in Erfurt haben gezeigt, wie weit der
Hass eines Menschen gehen kann.
Wir möchten allen Opfern, den Angehörigen und den Schülern
des Gutenberg Gymnasium unser Beileid aussprechen, und unsere
tiefe Anteilnahme bekunden.

Die Redaktion

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1. Interview zum Thema: eMail Marketing
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Interview mit der Geschäftsführerin Britta Reinhard von go4emarketing.de
zum Thema "eMail Marketing"

Redaktion
Frau Reinhard, wie wird man eigentlich Expertin auf dem Gebiet des eMail Marketings?

Frau Reinhard
Ich denke Expertin kann man nicht werden, denn man lernt nie aus und die
Technik macht ständig Fortschritte. eMail Marketing steht ganz am Anfang und
wir ziehen täglich neue Lehren aus Kampagnen und Userverhalten. Fachfrau oder
-mann wir man nur durch Erfahrung und die wächst mit jedem Sent-Out. Nach
mehr als einem Jahr Campaign-Management, dem Aufbau einer eMail Marketing
Abteilung in einem führenden Mikro-Marketing Unternehmen und zwei Jahren
Selbständigkeit im Bereich Internet und eMarketing hat sich das eMail Marketing
zu meinem Steckenpferd entwickelt und ich konnte nach vielen unterschiedlichen
Mailings meine Kompetenz auf diesem Gebiet erlangen und ausbauen.

Redaktion
Worin liegen die Vorteile einer eMail Marketing-Kampagne für ein
Unternehmen?

Frau Reinhard
eMail Marketing hält einige Vorteile für werbetreibende Unternehmen bereit,
besonders dann, wenn man Vergleiche zur Print-Werbung zieht. So ist die
Vorlaufzeit eines Mailings z.B. nur 3 - 5 Tage, je nachdem, ob auch HTML-
Creatives erstellt, oder nur Textbotschaften verschickt werden. Ein Print-Mailing
würde im Gegensatz dazu 3 Monate Vorlauf benötigen. Ein weiterer Vorteil liegt
darin, dass keine Materialkosten entstehen und eine eMail-Kampagnen somit im
Schnitt nur 1/3 der Kosten einer herkömmlichen Kampagne verursacht.
Durch das rechtlich notwendige Opt-in (Einwilligung) der Empfänger, werden
eMails nur an Personen verschickt, die dem Erhalt von Werbung zugestimmt
haben, diese somit erwarten und ihr größere Aufmerksamkeit schenken. Daher
wundert es nicht, dass Responseraten 3 - 4 mal höher sind, als bei vergleichbaren
Offline-Kampagnen. Hinzu kommt, dass eMail ein sehr schnelles Medium ist.
80% der Response sind daher bereits in den ersten 48 Stunden zu verzeichnen.
Durch ein umfangreiches Realtime-Reporting, kann der Erfolg einer Kampagne
online und in mehreren Schritten gemessen werden.
Zusätzlich muss gesagt werden, dass kein anderes Medium derart günstig und
schnell die Möglichkeit für Tests und Optimierung bietet. Detailliertes Profiling
und Targetting vermeiden Streuverluste.

Redaktion
Welche Zielsetzungen können Ihrer Meinung nach mit einer solchen Kampagne
am sinnvollsten verfolgt werden?

eMail Marketing lässt sich vielfältig einsetzen, dabei kommt es auch nicht darauf
an, ob man sich im B-to-B oder B-to-C Bereich bewegt. Grundsätzlich haben alle
Unternehmen das Ziel, bestehende Kunden zu binden und neue Kunden zu
gewinnen. Kundenbindung kann man durch regelmäßige eMail-Kampagnen zur
Vorstellung neuer Produkte oder zur Ankündigung bestimmter Events oder
Unternehmensnachrichten verstärken.
Der Kunde hat an der Entwicklungen innerhalb des Unternehmen teil und dies
steigert die Bindung.

Redatkion
Wer ist über so eine Kampagne überhaupt "ansprechbar", welche Response-Raten
kann ich erwarten?

Es gibt keine "typische Zielgruppe" - diese variiert in Abhängigkeit der Botschaft, die vermittelt werden soll und der Art und Weise, wie eine Kampagne gestaltet
ist.
Sofern die eMail über ein ansprechendes Subject verfügt, sind im Schnitt 45 - 70
% der Empfänger bereit, diese zu öffnen (Opening-Rate). Bei ansprechendem
Inhalt und attraktivem Produkt- oder Dienstleistungsangebot klicken schließlich 5
- 15 % auf einen oder unterschiedliche Links, um weitere Informationen zu finden
oder einen Kauf zu tätigen (Click-Through-Rate). Weitere 2 - 5 % werden
schließlich zu Käufern oder Prospects (Conversion-Rate). Was für den
Werbetreibenden als Conversion zählt, hängt vom Kampagnenziel ab. Dies kann
darin bestehen, den Traffic auf einer Webseite zu erhöhen, den Kunden zu einer
Informationsanforderung zu ermuntern, oder direkt etwas zu verkaufen.
Eine genaue Erfolgsmessung findet dann durch die Berechnung der Cost-per-
Click oder Cost-per-Sale statt. Hierdurch lässt sich auch der Return-on-
Investment ermitteln, der eine ausschlaggebende Kennziffer für die
Erfolgsmessung einer Kampagne ist.

Redaktion
Welchen Stellenwert kann/ soll eine solche eMail Marketing-Aktion im
Marketingmix eines Unternehmens einnehmen? Wie sieht eine "gesunde"
Mischung aus On- und Offline aus?

Welchen Stellenwert des eMail Marketing sollte von den Produkten- oder
Informationsangeboten und der entsprechenden Zielgruppe des Unternehmens
abhängen.
Ich rate jedoch jedem Marketingverantwortlichen dringend davon ab, alle
bisherigen Erfahrungen mit dem bereits vorhandenen und fest integrierten
Marketingmix zu Gunsten eines neuen Mediums über Bord zu werfen. Die
"traditionellen Medien" sollten Schritt für Schritt um den zusätzlichen Einsatz von
eMail Marketing Aktivitäten erweitert werden, um zum einen dieses neue
Medium kennen zu lernen und sich zum anderen an eine sinnvolle Aufteilung des
Einsatzes unterschiedlicher Kommunikationswege heranzutasten.
eMail Marketing ist ein sehr vielversprechendes und erfolgreiches Tool, jedoch
hat auch die Offline-Werbung ihre Daseinsberechtigung und manchmal führt
gerade die Kombination unterschiedlicher Medien zur größten Erfolgswirkung.

Redaktion
Welchen Stellenwert räumen Sie als Expertin dem eMail Marketing in den
nächsten Jahren ein? Ist diese Form der Kundenansprache "im Kommen"?

Wenn man bedenkt, dass aktuell knapp die Hälfte aller Deutschen online ist, die
Nutzerzahlen rasant steigen und eMail mit 89 % der beliebteste Internetdienst ist,
dann stehen die Zeichen sehr gut.
Da eMail Werbung zusätzlich nur mit Einwilligung der Empfänger verschickt
wird und diese Botschaften nicht gezwungener Maßen konsumiert werden
müssen, wie z.B. die Werbeunterbrechungen im Fernsehen, ist auch die
Akzeptanz höher.
Die erfolgreichen Responsequoten der Kampagnen werden diesen Werbekanal
zunehmend attraktiver werden lassen und ich bin sicher, dass viele Unternehmen
nach anfänglichen vorsichtigen Tests eMail Marketing als festen Bestandteil in
Ihren Marketingmix integrieren.
Aktuelle Entwicklungen und erste Case-Studies auf www.go4emarketing.de
belegen deutlich, wie sich eMail Marketing gemeinsam mit anderen neuen
Kommunikationsmedien wie z.B. Mobile Marketing mehr und mehr durchsetzt.

Vielen dank für das Gespräch, und weiterhin viel Erfolg.

Fachbuch
eMail-Marketing Guide
Teil 1: Campaign Management

Britta Reinhard
66 Seiten mit 10 Abb., Göttingen,
BusinessVillage 2002

Preis:
Als Ebook: 49,00 €
Fachbuch: 65,00 €

Infos gibt's unter
http://www.businessvillage.de/shop/edoc/edoc_catalog/action.lasso?-database=bv_structure&-table=bv_edoc&-response=
edoc_detail.lasso&bstnronline=EB-294&-search


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2. Neue Artikel im devmag
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XSL/ XSLT Workshop

Mit XSL kann man XML Daten darstellen. XSLT transformiert XML Daten in ein beliebiges
Format. Diese Einführung gibt einen Einblick in diese beiden Techniken, und deren
Anwendung.

http://www.devmag.net/xml/xsl_1.htm
http://www.devmag.net/xml/xsl_2.htm


Listen-Menüs mit CSS formatieren

Normale DropdownMenüs, oder Listenmenüs sehen schäbig aus.
Mit CSS kann man diese schnell, zu einem Highlight machen.

http://www.devmag.net/html/css_listen_menues.htm


Meta-Tags und Markenrecht

Man denkt es kaum, doch auch Meta Tags können markenrechtlich geschützt sein.
Das sollten Sie bei der Wahl ihrer Keywords, und sonstigen Metas auf jeden
Fall beachten, um kein Recht zu verletzten.

http://www.devmag.net/projektpflege/recht_meta_tags.htm


Javascript Tricks - Button mit Link

So machen Sie mit ein wenig JavaScript aus einem normalen
Formular - Button ein Link-Button.

http://www.devmag.net/tricks/js/js_button_link.htm


Zoom-In -- Zoom-Out [IE]

Mit dem InternetExplorer kann man sich die Inahalte näher ans Auge heranholen.
Ein einfacher JavaScript bzw. CSS Befehl lässt sich der Inhalt heranzoomen
oder umgekehrt wegzoomen.

http://www.devmag.net/tricks/js/js_websitezoom.htm


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3. Shortnews
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Einige kurze Neuigkeiten im Internet


>> Hacker sperren angebliche Amokläufer-Homepage

Die angebliche Website des Amokläufers von Erfurt wurde von einigen Hackern
gesperrt, "Um den Betroffenen diese unfassbaren Inhalte zu ersparen, haben
wir uns in diese Webseite eingehackt und geschlossen" heißt es nun auf der Homepage.

Die Internet-Seite erweckte den Anschein, sie sei vom Amokläufer Robert S. selbst
gestaltet worden. Für Verwirrung hatte jedoch gesorgt, dass sie Stunden nach der Bluttat
letztmalig überarbeitet worden war. Die Polizei weiß bislang nicht, ob die Seite
authentisch oder von Trittbrettfahrern angelegt war.

Quelle: http://www.chip.de


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4. Systemzeit ausgeben
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Eine tickende Uhr in die Seite einzubinden ist nicht unbedingt einfach.
Mit ein wenig JavaScript können Sie ihren Besuchern die Sekundengenaue
Uhrzeit nach ihrer Systemuhr geben.
Die Einbindung der Uhrzeit findet in einem Layer, oder in einer Ebene
statt. Diese muss das Attribut "id=Clock" haben.

Beispiel:
Es ist <div id="Clock"></div> Uhr

Das JavaScript kommt in den <head> Bereich der Seite.

<script type="text/javascript">
<!--
function tick()
{
var hours, minutes, seconds;
var intHours, intMinutes, intSeconds;
var today;

today = new Date();
intHours = today.getHours();
intMinutes = today.getMinutes();
intSeconds = today.getSeconds();

hours = intHours+":";
if (intMinutes < 10) {minutes = "0"+intMinutes+":";}
else {minutes = intMinutes+":";}
if (intSeconds < 10) {seconds = "0"+intSeconds+" ";}
else {seconds = intSeconds+" ";}
timeString = hours+minutes+seconds+"Uhr";
Clock.innerHTML=timeString;

window.setTimeout("tick();", 1000);
}
window.onload = tick;
//-->
</script>

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5. Weiterleitung mit .htaccess
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Haben Sie ein Verzeichnis umbenannt, und bekommen nun lauter Error404s weil
alle Links noch auf das alte Verzeichnis gehen? Mit einem Eintrag in die Datei .htaccess
das Problem schnell aus der Welt. So geht ein Redirect per .htaccess

Anstatt seine Besucher auf eine Error 404 Seite zu leiten, wenn z.B. ein Verzeichnis
umbenannt wurde, gehört eher zu den unfeinen Methoden, da man die Besucher bereits
hier verärgert.
Die Redirect-Direktive erlaubt es, Zugriffe auf eine bestimmte Datei auf dem Server
entsprechend weiter zu leiten.
Die Syntax des Redirect Befehls sieh so aus :

Redirect[typ] Pfad - URL

Ein kleines Beispiel

RedirectPermanent /infos http://www.devmag.net/informationen

Alle Anfragen an http://www.devmag.net/infos werden automatisch an
die Adresse http://www.devmag.net/informationen weitergeleitet. Wichtig ist, das
der Pfad absolut angegeben wird, also das er sich auf kein Unterverzeichnis etc.
bezieht.
Nach dem oberen Beispiel werden auch alle Anfragen an Unterverzeichnisse
in diesem Verzeichnis ebenfalls an die entsprechenden Unterverzeichnisse im Verzeichni
/informationen weitergeleitet.
Der Typ des Redirectes ist nach dem obigen Beispiel eine Permanente Umleitung, d.h.
das die Anfrage "für immer" umgeleitet werden.

RedirectTemp /infos http://www.devmag.net/informationen
Mit diesem Typ der Umleitung, gilt die Umleitung als Temporär. Wird kein Typ angegeben,
ist dies der Standardwert. Hierbei wird der HTTP Code 302 - "Vorübergehende Umleitung"
zurückgegeben.

RedirectGone /infos
Diese Anweisung ist auch interessant. Mit ihr wird angegeben, dass das Verzeichnis /infos
nicht mehr existiert. Eine Angabe des URL macht hierbei also keinen Sinn.

Zudem können Sie auch als Typ jeden beliebigen HTTP Code angeben. Z.B. Redirect403 oder Redirect404 usw. Einfach ausprobieren...(tf)


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6. Informationen
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7. Impressum
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