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Archiv - Infoletter 10-02

Stand vom 22.04.2002

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devmag.net - Das Know-How-Magazin
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Datum 14.04.2002
Jahrgang 1
Ausgabe 10
Abmelden siehe Informationen
Website http://www.devmag.net
Archiv http://www.devmag.net/archiv/index.htm


>> Die Themen

1. Ranking - Bezahlt und manipuliert!
2. Neue Artikel im devmag
3. Shortnews
4. Unsichtbarer Link
5. Dynamisches Scollbardesign
6. Laufzeitmessung mit PHP
7. Informationen
8. Impressum


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1. Ranking - Bezahlt und manipuliert!
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Die Pleite von Infoseek hat es am deutlichsten gezeigt, die Suchmaschinenbetreiber haben erkannt, das Sie sich mit ihren bisherigen Methoden nicht über Wasser halten könne.
Vielversprechend für die Betreiber klingt das sogenannte "Paid Ranking", der einfache Webmaster bleibt dabei auf der Strecke.

Es ist eigentlich frustrierend, die Entwicklung anzusehen. Suchmaschinen wurde entwickelt, um das Internet leichter durchsuchbar zu machen, nicht um groß Geld zu verdienen.
Doch die damaligen Studenten haben eben erkannt, das Sie ihre Services ohne Bares nicht mehr anbieten können. Bei Paid-Ranking bezahlt der Benutzer für die Position in der Suchmaschine, auf den Ergebnisseiten. So bekommen viele Firmen, und komerzielle Anbieter schnell an Besucher. Web.de hat als erster mit einem Radikalschlag begonnen. Jeder Eintrag in das Webverzeichnis ist seit März kostenpflichtig. Der Besucher bekommt (wie auch im Fernsehen) nur das zu sehen, was die Firmen wollen.
Die Objektivität geht dadurch schnell verloren, und auch Suchmaschinen werden wohl davon etwas merken.
Wichtig ist, das der Besucher bei den Ergebnissen erkennen muss, das dieser Link bezahlt wurde. So kann der Besucher schnell und logisch zu dem Schluss kommen, das wenn jemand für etwas bezahlt, das er auch was verkaufen will. Doch genau diese Markierungen sind nicht immer vorhanden.
Die meisten (bekannten) Webverzeichnisse und auch Suchmaschinen halten sich jetzt an diese "Regel".
Google greift zwar zu ähnlichen Mitteln, jedoch wird hierbei der sogenannte "Sponsored Link" von den wahren Suchergebnissen getrennt, und auch genau gekennzeichnet. Bei dem Google Programm bezahlt man pro Werbeview, und dabei kann man selbst die Keywords angeben, wann die Werbung angezeigt wird.

Die andere Art ist das spezielle Services die Schwächen der einzelnen Suchmaschinen ermitteln, und die Seiten komplett auf diese Abstimmen. Die Suchmaschinen fallen auf diese Tricks (noch) rein, und auch so kann das Ranking manipuliert werden. Ein weiterer Punkt, woduch die Objektivität des Suchmaschinenbenutzers klar verloren geht.

Allgemein ist es das Problem, das die Systeme, und auch die Dienste nicht durchsichtig genug sind. Zum einen wird das Ranking über ein komplexes System von Firmen bezahlt, zum anderen können sich so manche Leute ebenfalls "hochtricksen". Das Problem ist jetzt wahrscheinlich, das die Suchmaschinen diesem Trend nicht Herr werden. Immer mehr Websitebetreiber werden es mit dem Tricksen versuchen, um nicht die Summen für das Ranking auszugeben müssen.
Und ab dann haben nicht nur die Suchmaschinen ein Problem, sondern auch derjenige, der etwas suchen will.

(tf)

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2. Neue Artikel im devmag
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Bauernfänger: Eintrag bei 1158 Suchmaschinen

Ihr Ziel ist es, Ihre Web-Site bei so vielen Suchdiensten, Suchmaschinen wie möglich anzumelden? Dann klingen die Angebote der kostenlosen und kostenpflichtigen Promoter sehr verlockend, oder doch nicht?

http://www.devmag.net/suchmaschinen/bauernfaenger.htm


Feedback - Tausch - Meinungen tauschen

Feedback-Tausch, nur ein neues Werbessystem? Oder was steckt hinter dem Tauschen von Rezensionen?

http://www.devmag.net/projektpflege/feedback_tausch.htm


Newsletter - Zu wenige Abonnenten?

Als Herausgeber eines Newsletters wird man schnell merken, das es nicht einfach ist, zu Abonnenten zu kommen. Ein Paar Tipps könnten Abhilfe schaffen.

http://www.devmag.net/mehr_besucher/newsletter_1.htm


CSS - Ebenen oder Tabellen

Tabellen sind starre Objekte, ihre Position kann kaum beeinflusst werden. Mit den (CSS) Ebenen von HTML 4.0 gibt es einen gutes Gegenstück zu den Tabellen.

http://www.devmag.net/html/css_ebenen.htm


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3. Shortnews
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Einige kurze Neuigkeiten im Internet

>> Microsoft Server sind unsicher

Microsoft Server gelten allgemein unsicherer als Unix, oder Linux Server. Eine Studie von MyChannel hatdies nun bewiesen. Ohne entsprechenden Softwareschutz kommen selbst unerfahrene User an vertrauliche Informationen.

http://www.mychannel.de

>> Fireball wird abgeschaltet?

Laut dem Betreiber von Fireball, Gruner + Jahr soll Fireball geschlossen werden.
Fireball wird als Gegenstück zu Lycos gesehen, und nicht als Ergänzung, was die
Geschäftspraktiken beider erschwert.
Fireball soll wieder komplett in Lycos integriert werden.

http://www.fireball.de


>> Google als Webservice

Google bietet neuerdings auch einen Webservice an, über welchen man die Dienste in
eigene Applikationen oder Programme einbinden kann.
So lässt sich über eine Applikation die Daten von über zwei Milliarden Dokumenten
im Internet in die eigene Anwendung integrieren.

http://www.google.com


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4. Unsichtbarer Link
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Mal wieder etwas spassiges! Dieser Link wird bei MouseOver, also wenn man mit
der Maus über ihm steht, unsichtbar.
Der Link dürfte so manchen Besucher vielleicht ein wenig schocken, wo ist er nur hin?
Bei dem Effekt wird die CSS Eigenschaft visibility verwendet. Mit visibility wird die Sichtbarkeit eines Elementes angegeben. Ist dies auf "hidden" festgelegt, dann ist das Element versteckt, also unsichtbar.

A {
font-size : medium;
font-family : Verdana;
font-weight : bold;
}
A:Visited {
font-size : medium;
font-family : Verdana;
font-weight : bold;
color: red;
}
A:Active {
font-size : medium;
font-family : Verdana;
font-weight : bold;
color: red;
}
A:Hover {
visibility : hidden;
}

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5. Dynamisches Scollbardesign
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Mit diesem kleinen JavaScript kann man einen kleinen Effekt nur für den Internet Explorer erreichen. Hierbei ändert sich die Farbe der Scollbar bei Mausberührung.

<script language="javascript" type="text/javascript">
<!--
function scrollfun()
{
chk = document.body.clientWidth + 2;
if(window.event.x > chk)
{
var sfc = "blue"; //scrollbar-face-color
var ssc = "red"; //scrollbar-shadow-color
var shc = "green"; //scrollbar-highlight-color
var stc = "yellow"; //scrollbar-track-color
var sac = "black"; //scrollbar-arrow-color

document.body.style.scrollbarFaceColor = sfc;
document.body.style.scrollbarShadowColor = ssc;
document.body.style.scrollbarTrackColor = stc;
document.body.style.scrollbarHighlightColor = shc;
document.body.style.scrollbarArrowColor = sac;
}
else
{
var sfc = "orange"; //scrollbar-face-color
var ssc = "red"; //scrollbar-shadow-color
var shc = "white"; //scrollbar-highlight-color
var stc = "silver"; //scrollbar-track-color
var sac = "blue"; //scrollbar-arrow-color

document.body.style.scrollbarFaceColor = sfc;
document.body.style.scrollbarShadowColor = ssc;
document.body.style.scrollbarTrackColor = stc;
document.body.style.scrollbarHighlightColor = shc;
document.body.style.scrollbarArrowColor = sac;
}
}
// -->
</script>


Das Skript spricht über das "document" Objekt die Style-Eigenschaft des Body-Tags an, und darüber die einzelnen Farben für die Elemente der Scrollbar.
Wo die Farben definiert werden, ist anhand der Kommentare leicht zu erkennen.
Das Skript muss explizit über den <body> Tag aufgerufen werden.

<body onMousemove="scrollfun()">

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6. Messung der Laufzeit
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Mit ein wenig PHP kann man die Laufzeit, also die Zeit, die es benötigt, um den PHP Code zu interpretieren, leicht ermitteln.

Die Zeitmessung ist eigentlich logisch und einfach. Zum beginn des Skriptes wird die aktuelle Zeit ermittelt, und am Ende des Skriptes. Diese beiden Werte werden von einander abgezogen, und man hat die Laufzeit, oder die Dauer des Seitenaufbaus. Die Funktion microtime() kann eine Zeitangabe bis in den Nanosekunden Bereich zurückgeben, dabei ist die Rückgabe in Form von

Timestamp Nanosekungen

Es wird also der Timestamp, der allgemeine Zeitstempel (in Sekunden), und von einem Leerzeichen getrennt der Wert in Nanosekunden.
$zeittemp=explode(" ",$zeitmessung1);
Anhand dieses Leerzeichen wird der zurückgegebene Wert aus microtime() auseinandergenommen, und dann addiert, sodass man einen genauen Zeitstempel hat.
$zeitmessung1=$zeittemp[0]+$zeittemp[1];

Dies ist der erste Zeitstempel. Darauf folgt der PHP Code, dessen Laufzeit gemessen werden soll.
Am Ende des Skriptes wiederholt sich das ganze nochmal. Die beiden Zeitstempel werden subtrahiert, und man hat das Ergebnis der Laufzeitmessung.

<?php
$zeitmessung1=microtime();
$zeittemp=explode(" ",$zeitmessung1);
$zeitmessung1=$zeittemp[0]+$zeittemp[1];

//PHP Code

$zeitmessung2=microtime();
$zeittemp=explode(" ",$zeitmessung2);
$zeitmessung2=$zeittemp[0]+$zeittemp[1]; // Timestamp + Nanosek
$zeitmessung=$zeitmessung2-$zeitmessung1; // Differenz der beiden Zeiten
$zeitmessung=substr($zeitmessung,0,8); // es wird auf 6 Kommastellen geküzt

print("Seitenaufbau in: $zeitmessung Sekunden.");
?>

Dank an Stam aus der PHP-Resource.de Community.

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8. Informationen
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